OHNE SCHLÜSSELSPIELER KEIN SIEG?

Samstag 13.10.2018・ Uhr
Lausitzer Füchse - Tölzer Löwen
2:3 n.V.
1:1, 1:0, 0:1, 1:0

WIEDER NEHMEN LÖWEN DIE PUNKTE MIT

DER BERICHT

Der Erste gegen den zwölften der Tabelle. Davon sah man in den ersten 15 Minuten nicht viel. Die Füchse mit Startschwierigkeiten. Mit Maximilian Adam, Charly Jahnke und Vincent Hessler fehlten gleich drei wichtige Spieler und das sollte man in diesem Spiel noch merken. Das Manko dieser ersten Periode, die Füchse ließen die Löwen ins Spiel kommen und sich Chancen erarbeiten. Es war zwar kein Chancenfestival, aber Olafr Schmidt im Füchse-Kasten musste schon das eine oder andere Mal eingreifen. In der zehnten Minute gab es den ersten „Aufreger“. Roberto Geiseler musste für zwei Minuten in die Kühlbox wegen Haltens. Eine etwas kleinliche Entscheidung, aber was soll‘s. Unterzahl Füchse. Und die nutzten die Löwen eiskalt. Über die Stationen Stephen Mc Aulay, Kevin Wehrs kam der Puck auf den Schläger von Andreas Schwarz, der die Scheibe, unhaltbar für Olafr Schmidt im Füchse-Kasten, abfälschte. Es dauerte genau 32 Sekunden, bis das kleine schwarze Ding im Füchse-Netz zappelte. Aber das hat den Fuchs wohl aus seinen Träumen gerissen, denn jetzt besannen sich, die wieder im „Unbesiegten-Dress“ spielenden Blauen. Schneller, geradliniger und druckvoller wurde jetzt das Spiel. Jetzt gab es auch Chancen. Chris Owens, Thomas Reichel, Steven Bär, aber allesamt vergeben. Die nächste Möglichkeit hatte Kyle Beach für die Löwen, der ganz allein, nach einem Puckverlust der Füchse hinter dem eigenen Tor, die Scheibe vor unserem Goalie zugespielt bekam und am glänzend parierenden Olafr Schmidt scheiterte. In der 18. Minute nahm sich Chris Owens das Streitobjekt und tanzte mit Jordan George die Abwehr der „Buam“ über die rechte Angriffsseite aus und statt selbst abzuschließen, bediente er George und der überwindet Ben Meisner. Ausgleich. Damit ging es dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt hatte man zunächst den Eindruck, dass sich beide Mannschaften nicht weh tun wollten. Den ersten Schritt in Richtung Tor machten unsere Jungs mit einem Schuss von Roberto Geiseler(23.). Kurz darauf der erste Schreckschuss im zweiten Drittel, als der Puck an den Innenpfosten des Tölzer Gehäuses krachte und die schwarze Scheibe hinter Ben Meisner durch den Torraum kullerte. Aber der im Slot postierte David Kuchejda kam nicht mehr an das Streitobjekt, da sie der Goalie unter sich begrub. Jetzt nahm die Begegnung etwas mehr Fahrt auf, denn es gab Chancen auf beiden Seiten. Erst zog Roberto Geiseler von halb links ab (25.), verzog aber, dann gab es eine 2 Minuten Strafe gegen Stephen Mc Aulay. Leider machten die Füchse auch diesmal wieder viel zu wenig aus ihren Überzahlspielen, es gab deren sechs. Zu verspielt und teilweise umständlich, gingen die Unsrigen leichtfertig mit den Chancen um. Allerdings hatte Ben Meisner im Tölzer Gehäuse auch einen sehr guten Tag erwischt. Er hielt die Bayern im Spiel. Und Chancen hatten unsere Jungs. Erst Steven Bär mit einem straffen Schuss(27.) und dann Jordan George(28.), der aus spitzem Winkel in Ben Meisner seinen Meister fand. In der 28. Minute hatte dann der Stadionsprecher noch nicht mal das Mikrofon in der Hand, um die 2 Minuten Strafe für Marinus Reiter von den Tölzer Löwen anzusagen,, da stand es schon 2:1 für die Füchse. Jordan George hatte erneut zugeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung. Aber Weißwasser legte nicht nach. Und das sollte sich rächen. Bad Tölz war heute nicht klein zu kriegen. Die Füchse fanden in der Folge kein echtes Mittel, um die kompakte und gut organisierte Defensive der Bayern wirklich in Bedrängnis zu bringen. So blieb die Hoffnung auf das letzte Drittel.

Aber da trauten die 2302 Zuschauer ihren Augen nicht, denn die Füchse vergaßen einfach weiter gutes Eishockey zu spielen. Das machten dann fast nur noch die Löwen. Kaum noch Chancen für Weißwasser und ein Olafr Schmidt, der unter Dauerdruck stand. Und es kam so, wie es kommen musste. Ein langer Befreiungsschlag aus dem Drittel der Bad Tölzer bis hinter das Tor von Olafr Schmidt, der spielt den Puck vor dem heranstürmenden Stephen Mc Aulay in die lange Ecke des eigenen Drittels. Da steht zwar Anders Eriksson, der übersieht aber Kyle Beach, der mit der kleinen Scheibe hinter das Füchse-Tor fährt. Von dort bedient er mustergültig den inzwischen im Slot postierten Stephen Mc Aulay und der zimmert die Scheibe ins rechte obere Eck zum 2:2(50.). Das prekäre daran, da waren die Füchse in Überzahl, denn Johannes Sedlmayer saß für einen Check gegen die Bande, bei dem Oliver Granz ziemliches Glück hatte, dass er ohne Verletzung blieb, für (nur!) zwei Minuten draußen. Zwar versuchten die Männer in Blau noch alles Mögliche, aber entweder scheiterten sie an Ben Meisner oder am eigenen Unvermögen. So hieß es nach 60 Minuten Verlängerung. Und die dauerte nur 36 Sekunden, dann hatte Stephen Mc Aulay den Zusatzpunkt für seine Mannschaft gesichert. Den Treffer vorbereitet hatte Philipp Schlager, der zuvor von Chris Owens nur begleitet und nicht entscheidend gestört wurde und dann den Torschützen frei im Slot sah. 2:3 Ende. Also geht auch die zweite Partie hintereinander im Fuchsbau verloren. Wieder waren es Löwen, die den Sieg mitnahmen…Jetzt geht es am Sonntag zu den Falken, vielleicht spielt man ja da etwas befreiter auf und kommt mit einem Erfolgserlebnis wieder heim.

Die Trainerstimmen

Corey Neilson:„Es war ein gutes Spiel, aber uns haben heute einige Schlüsselspieler gefehlt. Wir haben gut gespielt, aber zu viele Chancen nicht genutzt. Über die Niederlage bin ich natürlich enttäuscht.“

Markus Berwanger: „Ich bin heilfroh, mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Wir hatten eine Durststrecke und ich habe versucht, heute mit vier Reihen durchzuspielen. Respekt vor meiner Mannschaft. Wir hatten Glück gehabt, aber das haben wir uns auch erarbeitet.“

Die Highlights und Pressekonferenz:

Die Spielzusammenfassung sowie die Pressekonferenz gibt es auf www.del-2.org


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