FÜCHSE RENNEN AN - OHNE ERFOLG

Sonntag 02.10.2022・ Uhr
EV Landshut - Lausitzer Füchse
1:0
1:0, 0:0, 0:0

FÜCHSE UNTERLIEGEN IN LANDSHUT 0:1

DER BERICHT

Wie am Freitag daheim gegen Bad Nauheim gelang den Füchsen auch in Landshut kein Torerfolg. Trainer Petteri Väkiparta versuchte es erneut mit dem Lineup vom „teuflischen 0:1“. Im ersten Drittel waren die Ostsachsen vielleicht etwas zu weit weg von ihren Gegenspielern und zu passiv. Anschließend aber lieferten die Weißwasseraner bei den bisher überzeugenden Landshutern ein richtig gutes Auswärtsspiel ab. Doch wer keine Tore schießt, kann sich auch nicht belohnen.

Die Gastgeber kamen gleich wie die Feuerwehr. Nach 30 Sekunden waren schon drei Schüsse auf den Füchse-Kasten abgefeuert worden. Und der vierte saß. Da waren 90 Sekunden gespielt und Tyson McLellan schoss von schräg durch die Beine von Hunter Garlent und ins kurze Eck. Da war sie, die kalte Dusche. Unsere Jungs schüttelten sich aber nur kurz und hatten durch Lane Scheidl und Steve Hanusch (3.), die an Sebastian Vogl scheiterten, bzw. auch durch Garlent, der nach seinem berühmten „Wackler“ verzog (4.), ihre ersten Möglichkeiten. Es folgten gleich zwei Strafen gegen uns. Erst ging Maxi Adam, dann Louis Anders. Immerhin 40 Sekunden doppelte Unterzahl waren zu überstehen. Das gelang ziemlich problemlos. Anschließend bei vier gegen fünf hatten die Blau-Gelben Dusel, als Samir Kharboutli frei vor unserem Hüter auftauchte, den Puck aber auf unsere Kiste chippte (9.). Wieder komplett hatte Eric Valentin die dicke Gelegenheit zum Ausgleich. Doch Basti Vogl im Tor der Niederbayern parierte (10.). Fortan ging es munter hin und her. Allerdings war das Spiel in unserer Zone zu fehlerbehaftet. So wurden recht leichtfertig klare Chancen für Kharboutli (15.) und David Zucker (18.) hingeschenkt. Da aber war Kristian Hufsky zur Stelle und hielt den knappen Rückstand bis zur ersten Sirene fest.

Die zweite Periode war dann fast durchweg in Füchse-Hand. Reichlich 15 Sekunden waren absolviert, da zog Jakob Mayenschein zwei Strafminuten. Nicht nur, dass der EHC nicht in die Formation kam. Bei einem Duell in unserem Drittel holte Maximilian Forster Steve Hanusch von den Beinen. Der stürzte in die Bande und verletzte sich offenbar an der Hand. Jedenfalls kam „Otto“ nicht mehr wieder. Eine weitere Strafe gab es aber auch nicht. Erst, als beide Teams wieder komplett waren, hatte Marco Baßler eine gute Abschlussmöglichkeit. Der Puck aber blieb unter der Matratze von Vogl stecken (23.). Die Füchse waren jetzt schneller und organisierter unterwegs. Der letzte Pass kam ab und an ein wenig unpräzise und irgendwie fehlte vor dem Tor der allerletzte Biss. Ein Abfälscher von Toni Ritter nach Julian-Wäser-Schuss zischte knapp am Pfosten vorbei (27.). Dann spielte der EVL mit sechs Mann. Die Scheibe lief gut in der Überzahl. Ein Baßler-Direkt-Schrägschuss wurde von Vogl gestoppt (28.). Als die Rot-Weißen wieder komplett waren, gab es mal eine kurze Landshuter Druckphase. Viele Versuche flogen auf Hufsky zu oder am Gehäuse vorbei. Das dickste Ding hatte Brett Cameron auf der Kelle. Der kam nach einem Fernschuss von Andrée Hult zum Rebound, verfehlte jedoch (30.). Kurz darauf gab es das dritte Powerplay für die Angereisten. Allerdings war es nie ein Foul, das gegen Yannik Valenti geahndet wurde. Ein Füchse-Treffer schien jetzt in der Luft zu liegen. Dreimal hielt Sebastian Vogl Klasse gegen Valentin, Teemu Henritius und Roope Mäkitalo (34.). Und Ritter verfehlte freistehend am langen Pfosten die Scheibe (35.). Der Toni war es auch, der nach einem Vogl-Fehler in bester Position zum Abschluss kam. Der EVL-Hüter machte seinen Fauxpas jedoch wieder wett (38.). Nach 13:6 Schüssen im Mittelabschnitt waren die Unsrigen noch immer nicht auf der Anzeigetafel.

Dabei sollte es bleiben. Zum Beispiel weil Maximilian Heim statt zu schießen den Querpass bevorzugte (42.). Zum Beispiel weil Kristian Hufsky einfach ein richtig guter Goalie ist. Er stoppte nämlich erst Kharboutli und Valenti (43.) und dann sogar den Alleingang von Hult (44.). Das Match wogte hin und her, wobei Höhepunkte rar waren. Es gab wenig Unterbrechungen und zu viel ungenaue EHC-Pässe. Erwähnenswert ist ein Distanzschuss von Kristian Blumenschein, der den Drahtkäfig knapp verfehlte (50.). Und dann natürlich Minute 54! Da saß Dominik Bohac auf der Strafbank. Marco Pfleger bediente David Zucker, der an Hufsky scheiterte. Der Puck flog als Bogenlampe fast noch über die Linie. Dann gab es den langen Pass auf Garlent. Sebastian Vogl stürzte sich aus der Kiste unserem Stürmer entgegen und war Bruchteile einer Sekunde eher am Spielgerät. Ansonsten war das Penaltykilling wieder gut. Weil Blumenschein Pfleger gerade noch beim Torschuss behindern konnte (56.) und Mäkitalo frei vor Vogl nicht mit allerletzter Entschlossenheit draufknallte (57.), blieb es beim 0:1. Da halfen auch 70 Sekunden empty net und die Auszeit 50 Sekunden vor Ultimo nicht mehr. Einen letzten Scheidl-Schuss stoppte Vogl.

Wer hätte gedacht, dass das Tor der Drei-Helme-Städter nach 90 Sekunden schon das entscheidende, weil einzige bleiben würde!? Für das Lob, das es nach dem Match für den couragierten Auftritt der Füchse gab, kann man sich leider nichts kaufen. Was mag der liebe Eishockeygott gegen unsere Mannschaft haben, dass er nicht wenigstens mal eine Scheibe für uns über die Torlinie rutschen lässt? Wenn momentan das Schießpulver auch nass zu sein scheint, bleibt zumindest die Hoffnung auf den berühmten Ketchupflaschen-Effekt. Bisher ganze acht eigenen Tore in sechs Ligaspielen sind übrigens der DEL2-Negativwert. Dagegen haben immerhin sieben Teams mehr als die 16 Gegentreffer bekommen, die die Füchse bisher kassierten.

Die Trainerstimmen:

Heiko Vogler: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen und früh in Führung gegangen. Ich freue mich für Tyson McLellan über dessen erstes Saisontor. Unser sonst so gutes Powerplay war heute nicht so stark. Aber man muss Weißwasser auch riesigen Respekt zollen für die gute Unterzahl. Ab dem zweiten Drittel haben uns die Füchse phasenweise eingeschnürt. Die drei Strafen gegen uns im zweiten Drittel gaben den Gästen das Momentum zurück. Sebastian Vogl war der Fels in der Brandung und hat überragend gehalten. Im dritten Drittel war es ein offener Schlagabtausch. Vogl hat uns das Ding nach Hause gebracht. Es macht mich fröhlich, dass wir das 1:0 halten konnten.“

Petteri Väkiparta: „Ich gratuliere Heiko und Landshut zu den drei Punkten. Es war nicht so einfach für uns gegen eine Mannschaft, die bisher eine Erfolgsquote im Powerplay von 50 Prozent hatte und bei zehn Möglichkeiten fünf Tore erzielte. Aber wir haben sehr gut Unterzahl gespielt, auch bei drei gegen fünf oder im letzten Drittel. Da bin ich zufrieden. Im ersten Drittel lag das Momentum bei der Heimmannschaft. Im zweiten und dritten Drittel war unsere Performance dann in Ordnung. Aber was ist nur los, dass die Scheibe nicht ins Tor geht? Fehlt das Scheibenglück? Natürlich hat jede Mannschaft mal ihre schlechten Phasen. Aber wir müssen jetzt lernen und noch mehr investieren und härter arbeiten.“

Die Statistik
1:1 (2.) Tyson McLellan (David Zucker)

Strafminuten
Landshut: 6, Weißwasser: 6

Schiedsrichter
Daniel Kannengießer, Erich Singaitis - Christoph Jürgens, Simon Schießl

Zuschauer: 2.562

Fanatec Arena

Foto: Christian Fölsner

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