WIEDERGUTMACHUNG IN FREIBURG?

SONNTAG IST DERBYZEIT

Bevor Crimmitschau im Fuchsbau aufkreuzt, müssen unsere Cracks zunächst bei den Freiburger Wölfen antreten. Die sind momentan Achter mit einem Zähler weniger auf dem Konto als die Blau-Gelben. Allerdings haben die Schwarzwälder im Vergleich zu den Unsrigen auch ein Spiel weniger absolviert. Sicher noch gut in Erinnerung dürfte dem Füchse-Anhang das 7:3 vom ersten Spieltag dieser DEL2-Saison sein. Die Partie damals war allerdings enger als das Resultat. Peter Russell, der Coach der Freiburger und gleichzeitig Headcoach von Team Großbritannien, hat im Breisgau in kurzer Zeit vergleichbar viel bewegt wie vor Jahresfrist sein Assistent, Corey Neilson. Allein das „Aufeinandertreffen“der sportlichen Leitung der britischen Nationalmannschaft gibt der Begegnung vom Freitag einen ganz eigenen Reiz. Cam Spiro ist mit 18 Punkten (fünf Tore/ 13 Assists) der Top-Scorer bei den Wölfen vor Luke Pither, (15 – sechs/neun), dem DEL2-Spieler des Monats September. Derweil Daniel Maly seinen Vertrag bei den Russell-Schützlingen aufgelöst hat, ist Erik Betzold, der von den Kölner Haien ausgeliehen wurde, neu im Line-up. Alex Brückmann könnte nach verletztungsbedingtem Ausfall zurück ins Team kehren, während ein Einsatz von Tobias Kunz nach Blinddarm-OP eher fraglich ist. Spielbeginn am Freitag ist um 19.30 Uhr.

Dann aber ist Derby-Time angesagt. Ein Wiedersehen mit David Kuchejda ist dabei nicht zu erwarten. Der von uns zu den Eispiraten gewechselte Stürmer laboriert noch an einem Bandscheibenvorfall. Ausfallen wird wohl auch Julian Talbot, der „Rücken“ hat. Für den Kanadier dürfte Lukas Vantuch stürmen. An sich ist der Tscheche, der auf seinen deutschen Pass wartet, der fünfte Ausländer, kann damit aber auch den Konkurrenten auf den Kontingentstellen Beine machen. Nur fünf neue Feldspieler hat man vor der Saison geholt – und zwei Torhüter. Damit konnte der Stamm mit den Leistungsträgern des Vorjahres, beispielsweise Carl Hudson, Vincent Schlenker, Adrian Grygiel oder Patrick Pohl, fast komplett gehalten werden. Zurückgeholt von der Düsseldorfer EG wurde unmittelbar nach dem Auftaktmatch noch Christoph Körner. Neu sind die Ausländer Alex Wideman (14 Punkte) und Austin Fyten (15), die prompt das teaminterne Scorerranking anführen. Wie bei uns fehlt auch der Mannschaft aus dem Sahnpark noch die Konstanz. Vierzehn Zähler nach 13 Partien bedeuten in der Tabelle aktuell Rang zehn. Dass die Westsachsen aber im Kommen sind, bewiesen sie vor Wochenfrist beim Sieg in Landshut (5:4 nach Penaltys) und mit dem Punktgewinn gegen Frankfurt (2:3 nach Penaltys). Formverbessert zeigte sich auch Keeper Michael Bitzer, der die Erwartungen bisher nur temporär erfüllen konnte. Vielleicht liegt darin eine Chance für unsere Mannschaft, wenn sie kompromisslos die Scheiben zum Tor bringt.

Kadermäßig wird es beim EHC im Vergleich zum Dienstag nur wenige Veränderungen geben. Maximilian Franzreb und Fabian Dietz sind zurück in Berlin. Tomas Andres kann nach Fußprellung wieder stürmen und Julius Karrer sowie Goalie Niklas Zoschke sind für Hamburg im Einsatz.

Organisatorisch ist für das Spiel am Sonntag und auch künftig zu beachten, dass es für die Derbys aufgrund des neuen Sicherheitskonzeptes der weeEisArena separate Eingänge geben wird. Hinter Block L und M werden die Türen ausschließlich für die Gästefans geöffnet sein. Dieser Bereich ist auch nur für die Gästefans zugänglich und zudem in den Drittelpausen für sie reserviert.

Spielleiter am Freitag in der Freiburger Echte Helden Arena sind die Herren Markus Brill und Michael Klein.

Beim Derby ab 17 Uhr sind dann Kevin Salewski und Jens Steinecke an den Pfeifen zu erleben.

Am Sonntag ist übrigens "Tag des Nachwuchses" in der weeEisArena. Dazu werden wir am Samstag noch ausführlich berichten.

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