NORMALRYTHMUS IST ZURÜCK

WEISSWASSER FORDERT HEILBRONN UND BAD TÖLZ

Vier Tage kein Füchse-Spiel – das gab es in diesem Jahr noch nie… Nun aber hat die kleine Pause ihr Ende. Hoffentlich gut regeneriert und trotzdem beständig im Wettkampfmodus fahren unsere Blau-Gelben zunächst durch den Winter nach Heilbronn, ehe am Sonntag die Tölzer Löwen den Weg aus Deutschlands Schneechaoshochburg in die Oberlausitz finden müssen. Dabei haben Fans und Verantwortliche der Ostsachsen in den letzten Tagen nicht nur gespannt Richtung Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen geschaut, sondern auch ins Lazarett der Eisbären Berlin. Das ist aktuell (leider) sehr gut besucht und hat nun auch noch Zuwachs in Person von James Sheppard bekommen. Zuvor waren dort schon Mark Olver, Thomas Oppenheimer, Kai Wissmann, Marvin Cüpper, Florian Kettemer, Mark Cundari und Martin Buchwieser stationiert. Deshalb mussten im DEL-Donnerstag-Spiel Adler Mannheim vs. Eisbären bei den Hauptstädtern gleich sechs U23-Spieler aushelfen. Logisch, dass das auch den Kader unserer Mannschaft tangiert. Und so kam Cederic Schiemenz beim 2:6 in der Kurpfalz gar zu seinem DEL-Debüt. Wer also läuft am Wochenende für die Füchse auf?

Zumindest in Heilbronn – nur etwa 80 km von Mannheim entfernt – könnte der eine oder andere Förderlizenzakteur zum Neilson-Team stoßen. Im Gespräch sind die Namen der beiden Maximilians Adam und Franzreb sowie der von Vincent Hessler. Derweil feiert man im Falkenhorst den neuen Star: Jimmy Sharrow. Der Amerikaner bestreitet gegen die Füchse sein 13. DEL2-Match und verbuchte bisher acht Assists. Mit dem 33-Jährigen gewann die Defensive der Käthchenstädter deutlich an Stabilität. Seit dem letzten Duell mit unserer Mannschaft (8:5 Heimsieg EHC) bestritten die Württemberger zwölf Partien, von denen sie acht für sich entscheiden konnten. 2019 gab es daheim eine 3:4-Niederlage gegen Kaufbeuren und einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen im Derby gegen Bietigheim. Beim Spitzenreiter in Ravensburg unterlag der HEC mit 3:5. Der Top-Scorer der Falken ist im Fuchsbau bestens bekannt. Roope Ranta führt mit sagenhaften 57 Punkten aus 34 Spielen nicht nur das teaminterne Ranking der Schützlinge von Trainer Alexander Mellitzer an, sondern auch das der gesamten Liga. Übrigens: Die letzten beiden Matches zwischen Weißwasser und Heilbronn waren echte Torspektakel. In der Kolbenschmidt-Arena fielen beim 7:6 nach Verlängerung für die Hausherren ebenso 13 Tore wie beim folgenden und schon erwähnten 8:5 für die Unsrigen.

Auch gegen Bad Tölz gab es beim letzten Aufeinandertreffen in der Kombination „Lausitz heim und Buam auswärts“ ein Negativerlebnis für die Füchse. Tölz gewann mit 3:2 nach Verlängerung. Das ist inzwischen drei Monate her und mit einem 4:1 im Isarwinkel wurde bereits einmal Revanche genommen. Seither treten die Akteure von Trainer Markus Berwanger nicht nur auf der Stelle, sondern gar eher rückwärts. Aus den elf Begegnungen seit dem 1:4 holten die Schwarz-Gelben mit drei Siegen nur sieben Zähler und rutschten dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz ab. In diesem Jahr gab es noch kein Erfolgserlebnis, wobei das Spiel letzten Sonntag in Bietigheim aufgrund der Witterungsunbilden abgesagt worden war. Klar: Mit Andreas Schwarz und Kevin Slezak beklagen die Tölzer aktuell auch zwei Verletzte. Ob der spartanischen Punktausbeute zuletzt beginnt bei den Buam nun auch noch eine Trainerdiskussion. Kriegt Markus Berwanger die Oberbayern zurück auf Kurs? Die Top drei der Top-Scorer bei den Löwen führt Kyle Beach (43) vor Stephen MacAulay (37) und Andreas Pauli (32) an. Starker Rückhalt ist nach wie vor Keeper Ben Meisner, der vor Jahresfrist noch in Augsburg die Pucks fing.

Spielbeginn am Freitag in Heilbronn ist um 20 Uhr. Die Partie steht unter der Leitung von Lukas Kohlmüller und Stefan Vogl.

Am Sonntag ab 17 Uhr im Fuchsbau pfeifen Eugen Schmidt und Erich Singaitis.


Share:

Offizielle Premium Partner

REINERT-LOGISTICS NADEBOR LEAG FREIBERGER SPARKASSE STADTWERKE-WSW-VEOLIA ZVON LAUSITZER-RUNDSCHAU STEINWERKE-METZNER KARTON-EU WGW WBG WEE