MIT VOLLER KAPELLE

FÜCHSE FORDERN ERSTARKTE EISLÖWEN

Acht Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde treffen unsere Lausitzer Füchse am Dienstag ab 19.30 Uhr in der Landeshauptstadt auf den ambitioniertesten sächsischen Vertreter in der DEL2. Und plötzlich ist Anfang Dezember schon der 3. Februar. Denn das Match der Eislöwen gegen die Ostsachsen war ursprünglich für den 44. Spieltag terminiert. Wegen anderweitiger Belegung der EnergieVerbund Arena – es sind die Shorttracker am Werk – musste das Match nun vorgezogen werden. Für beide Mannschaften ist es das sechste Spiel binnen elf Tagen. Da sind jede Menge Körner und auch „Hühnerprodukte“ gefordert. Schließlich haben die Blau-Weißen zuletzt aufhorchen lassen: erst mit einem 4:11 in Crimmitschau, dann mit unpopulären Personalentscheidungen (Alexander Höller und Chris Billich wurden von Coach Gratton auf die Tribüne verbannt) und schließlich mit zwei Siegen am Stück. War der 4:1-Heimerfolg gegen Aufsteiger Deggendorf vielleicht nicht die ganz große Sensation, so kam der Auswärtsdreier mit ebendiesem Resultat in Kaufbeuren schon einer heftigen Überraschung gleich. Denn von der Qualität der Allgäuer konnten wir uns ja unlängst beim 2:4 im eigenen Bau überzeugen. Kommt das Duell der sächsischen Erzrivalen für uns vielleicht zwei Spieltage zu spät?

„Wir woll’n den Derbysieg!“, forderten die Schlachtenbummler der Blau-Gelben nach dem 8:5 gegen Heilbronn mit dem Brustton tiefster Überzeugung. Denn erstens haben solche regionalen Schlachten ohnehin ihre eigenen Gesetze und zweitens konnten unsere Jungs alle vier Derbys dieser Saison – davon auch zwei gegen Dresden – gewinnen. Allerdings ging es gegen die Eislöwen zweimal ausgesprochen knapp zu. Einem 1:0 daheim folgte ein 2:1 nach Overtime in der Fremde. Da wäre der Trend – es wird ja immer enger – nicht zwingend unser „Friend“. Jedenfalls sind die personellen Voraussetzungen vor dem dritten Aufeinandertreffen aus Füchsesicht nahezu optimal. Klammert man den langwierig Verletzten Roberto Geiseler einmal aus, dann werden die Neilson-Schützlinge in Bestbesetzung antreten. Berlin entsendet nämlich die kompletten Förderlizenzler. Und ansonsten gibt es keine Ausfälle in unseren Reihen. Dem gewohnt hohen Spieltempo steht mithin nichts im Wege. Gesellen sich noch Passgenauigkeit, Abschlusseffizienz und ein etwas konsequenteres Defensivverhalten als gegen Heilbronn hinzu, dann dürfte ein weiteres Spektakel vorprogrammiert sein. Möge der Bessere gewinnen und es auf den Rängen emotionsgeladen, aber sachlich-friedlich zugehen!

Unser Neuzugang Joel Keussen schwelgt auch schon in Vorfreude auf das Aufeinandertreffen mit Dresden: „Ich weiß, was diese Begegnung für die Mannschaften und deren Anhänger für eine Bedeutung hat. Schließlich habe ich ja auch schon für Dresden gespielt. Ich erwarte eine stimmgewaltige Atmosphäre und ein intensives Match. Ich selbst möchte mich von Spiel zu Spiel steigern und meiner Mannschaft helfen, den Sieg mitzunehmen.“

Die Partie steht unter der Leitung von Göran Noeller und Volker Westhaus. An den Linien assistieren Lukas Stöber und Danilo Gerth. Das bedeutet, dass ein Trio des Quartetts vom Sonntag auch am Dienstag an der Pfeife zugange ist. Wünschen wir den Unparteiischen mehr Fingerspitzengefühl bei der Strafenverteilung und viel Glück bei Abseits- und Icingentscheidungen!

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