LAUSITZER FÜCHSE KÄMPFEN GEGEN TEAM CORONA

FIKTIVES SPIEL WIRD DOCH NOCH REALITÄT

Am kommenden Mittwoch ab 19.32 Uhr ist es dann tatsächlich so weit: Die Mannschaft der Lausitzer Füchse kehrt mit Mann und Maus auf das virtuelle Eis zurück und lässt das fiktive Duell gegen den Erzfeind Corona doch noch Wirklichkeit werden. „Wir sind es unseren treuen Fans ganz einfach schuldig, dass das Spiel, für das so viele Tickets erworben wurden, auch irgendwie stattfindet. Mit ihrer mannigfaltigen Großzügigkeit haben alle Kartenkäufer, unsere verständnisvollen Dauerkartenbesitzer bzw. diejenigen, die sich die Playdown-Tickets nicht zurückerstatten ließen, einen ganz wichtigen Beitrag dafür geleistet, dass wir die alte Saison zumindest so abschließen können, dass wir den Blick für unseren Club auf eine weitere Zweitligazugehörigkeit mit einigermaßen großer Zuversicht richten dürfen“, erklärte EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach, der natürlich hofft, dass zumindest diese eine Partie allein mit den fiktiven Billets noch ausverkauft wird. Der Ticketerwerb ist noch bis unmittelbar vor Spielbeginn möglich. Zwar lässt die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung das Match direkt in der Eisarena noch nicht zu. Dafür wird die Partie des EHC gegen Team Erzfeind Corona Deutschland auf der Offiziellen Homepage der Lausitzer Füchse unter www.lausitzer-fuechse.de (im Mediaplayer "FÜCHSE.TV" auf der Startseite sowie unter "Fans > Füchse.TV") in voller Länge übertragen.

Die Vorschau

Die Nachricht davon, dass unsere Lausitzer Füchse doch noch in voller Besetzung eine Partie zum Saisonabschluss bestreiten, schlug hier und da – vor allem auch bei den Cracks – ein wie eine Bombe. Schließlich sind inzwischen die Verträge aller Spieler zumindest für die alte Spielzeit ausgelaufen und die Jungs in ihre Heimaten gereist. War es für Joel Keussen, Thomas Reichel oder Oliver Granz noch ein Leichtes, an den Arbeitsplatz zurückzukehren, standen Brad Ross, Kale Kerbashian, Mike Hammond oder Darcy Murphy überm Großen Teich vor echten Herausforderungen. Sie mussten zunächst vom Pierre Elliott Trudeau International Airport Montreal nach Mauritius fliegen, wo sie sich unter eine Gruppe gestrandeter deutscher Touristen mischten und „undercover“ mit einem Heimholflugzeug der Lufthansa weiterreisen konnten. Jordan George benötigte gar einen Charterflug. Er bemerkte erst beim Abflug, dass er seinen Torriecher vergessen hatte. Ganz hart traf es auch unsere tschechische Fraktion. Ondrej Pozivil hatte sich nach Saisonende den Bart abrasiert und wurde beim gemeinsamen Versuch der Wiedereinreise mit Tomas Andres in Seifhennersdorf mit Letzterem verwechselt. Beide wurden zurückgewiesen. Erst als Daniel Schwamberger und Jakub Kania den Leidensgenossen je eine der im Nachbarland pflichtgemäß zu tragenden Gesichtsmasken abtraten, gelang es beim zweiten Versuch über den Grenzübergang Bahratal doch noch das Bundesgebiet zu erreichen. Nun aber ist das Team wieder komplett. Mac Carruth war ohnehin noch nicht fort und auch Marvin Cüpper ließ es sich nicht nehmen, nochmals ins blau-gelbe Dress zu schlüpfen. Dass die Vorbereitungszeit auf das Duell am Mittwoch nur kurz ist, stellt für Trainer Corey Neilson kein Problem dar: „Wir waren und sind ein Playoff-Team. Auf dem kühlen Grund ist und war die Mannschaft ja immer behände unterwegs“, kommentierte der Kanadier, der im fehlenden Eistraining keinen gravierenden Nachteil sieht. Dazu kommt noch der gute Eindruck, den unsere Füchse beim 3:0 am 1. März im letzten Saisonspiel gegen Landshut hinterlassen hatten.

Unser Gegner ist diesmal nur ganz schwer einzuschätzen. „Team Erzfeind Corona“ bringt alles an den Start, was COVID-19 in Deutschland zu bieten hat. Wer sich zur absoluten coronaen Eishockeyelite zählen darf, entschied nach einem langwierigen Auswahlverfahren das Robert-Koch-Institut. Standesgemäß wird der Erzfeind übrigens in schwarzen Jerseys und „streng anonym“ (mit schwarzen Rückennummern) auflaufen. „Wir rechnen uns DROSTEN etwas aus und hoffen, das Virus mit Erfolg bekämpfen zu können“, ließ sich Geschäftsführer Dirk Rohrbach entlocken. Hinter der Bande beim Erzrivalen sollen Kevin Pest und Doug Cholera stehen. Auf den Rängen werden übrigens zahlreiche Virologen und Epidemiologen erwartet, die mit neuen Erkenntnissen rechnen und gehalten sein werden, abzuschätzen, ab wann unser aller geliebter Sport wieder in seiner reinsten Form gespielt werden kann.

Und weil es sich bei der Begegnung zwischen Team Erzfeind Corona und den Lausitzer Füchsen um ein sogenanntes „IIHF outside extraordinary match“ handelt, musste das Logo unserer GmbH leicht modifiziert werden. Auch der bekannte Top-Scorer-Helm kann diesmal nicht zum Einsatz kommen.

Ob das Spiel am Mittwoch ab 19.32 Uhr tatsächlich von Nicole Hertrich und Tony Engelmann geleitet wird, ob Julius Karrer endlich sein erstes Saisontor schießt, ob Marvin Cüpper auch zum Einsatz kommt, ob Jordan George den Torriecher doch noch fand oder ob Kapitän Clarke Breitkreuz wirklich immer als Letzter in die Kabine geht - wir alle werden es sehen!!! Zumindest so viel darf aber schon verraten werden: Joel Keussen wird wieder jede Menge Eiszeit nehmen!

Tickets für dieses Spiel gibt es HIER: www.eventimsports.de/ols/lausitzerfuechse/...

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SpradeTV, Radio WSW und der Liveticker übertragen nicht!

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