HK GKS KATOWICE : LAUSITZER FÜCHSE - 2:1 OT

ERSTES MINI-ERFOLGSERLEBNIS BEIM ZWEITEN TESTSPIEL IN POLEN

Im insgesamt siebten Vorbereitungsspiel haben unsere Lausitzer Füchse den ersten „Pseudo-Punkt“ geholt. Gestern Abend hieß es in Katowice nach gutklassigen 65 Minuten 2:1 nach Verlängerung für die Südpolen.

„Unsere Mannschaft präsentierte sich heute deutlich besser, war aggressiver und diesmal eigentlich auf Siegkurs. Aber aktuell brauchen wir viel zu viele Chancen für ein eigenes Tor“, resümierte Geschäftsführer Dirk Rohrbach. Der musste mit ansehen, wie Steven Bär kurz vor dem Ende der Overtime bei Überzahl der Gastgeber beim Versuch, einen Querpass zu verhindern, die Scheibe ins eigene Tor lenkte. Frei nach dem Motto: Erst hatte man vorne kein Glück und dann kam hinten noch das Pech dazu. Doch das wollte man so nicht gelten lassen: „Wir brauchen einfach mehr Geradlinigkeit zum Tor, müssen dann auch entschlossener agieren.“ so Dirk Rohrbach.

Zu allem Übel war die Füchse-Ausfallliste noch um eine Personalie gewachsen. Weil Feodor Boiarchinov gestern einen Schuss auf das Handgelenk bekommen hatte, musste er heute passen. Mithin ruhen die Hoffnungen auf mehr Abschlusseffizienz auf der Rückkehr der Hayes, Breitkreuz oder Boiarchinov bzw. der Ankunft von Steve Saviano. Dennoch probte Coach Corey Neilson erstmals die mögliche Wettbewerbsformation, ließ nur sechs Verteidiger ran und brachte die vierte Sturmreihe nicht mehr in Regelmäßigkeit. „Für das Selbstvertrauen war gut, dass die Jungs erkennen konnten, wie das neue Spielsystem funktionieren kann“, gewann Dirk Rohrbach einen weiteren positiven Eindruck.

Im Auftaktdrittel und in Überzahl war Kattowitz in Führung gegangen, die Jakub Kania bei doppeltem Spielervorteil im Mittelabschnitt egalisierte. Apropos Überzahl: Zu Beginn der letzten 20 Minuten überstanden unsere Blau-Gelben eine knapp vierminütige doppelte Unterzahl schadlos, hatten bei eigenem Powerplay am Anfang der Verlängerung selbst die Siegchance, ehe Steven Bär das Glück nicht hold war. Insofern muss nun das kommende Wochenende für die für das Selbstvertrauen förderlichen Siege herhalten.

Dann offenbar nicht mehr im Kader wird Jason Kasdorf stehen, der das zweite Match in der schlesischen Landeshauptstadt bestritt. Das Try-out des Kanadiers endet zwar und der Goalie reist zurück in seine Heimat. Aber, so Dirk Rohrbach, man werde die weitere Entwicklung abwarten und mit dem 26-Jährigen in Kontakt bleiben.


Statistik

HK GKS Katowice vs. Lausitzer Füchse 2:1 n.V. (1:0, 0:1, 0:0, 1:0)

Tore: 1:0 (13.) Lopuski (Urbanowicz, Rohtla – PP1); 1:1 (25.) Kania (Adam, Jahnke – PP2); 2:1 (65.) Wronka (PP1)

Schiedsrichter: Papon / Piotrowski
Strafminuten: Katowice 18, Weißwasser 16

Zuschauer: 180


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