GEGEN ZWEI TRAINERWECHSLER

FÜCHSE EMPFANGEN DEN AMTIERENDEN MEISTER UND REISEN ZUM VORJAHRESCHAMPION

Schau an: Etwa eine Woche nach den Ravensburg Towerstars haben auch die Bietigheim Steelers ihren Cheftrainer von seinem Amt entbunden. Kurz vor dem Ende der Länderspielpause gaben die Puzzlestädter die Freistellung von Coach Tomek Valtonen bekannt. Für ihn ist Meisterübungsleiter Rich Chernomaz zurück hinter die Bande gekehrt. Am Donnerstag war in Bietigheim Schluss für Hugo Boisvert. Die Schwaben wollen die Suche nach einem Nachfolger bereits mit Blick auf die kommende Aufstiegssaison in Angriff nehmen. Damit wird in den folgenden Matches Co-Trainer Marc St-Jean die Steelers coachen – mithin auch am Sonntag.

Neben den Trainerwechseln haben unsere Wochenendgegner gemeinsam, dass sie in den letzten beiden Spielzeiten die Meisterschaft holten: Ravensburg in diesem Frühjahr und Bietigheim vor Jahresfrist. Ganz klar, dass die Ambitionen der Mannschaften aus Baden-Württemberg andere waren, als es der gegenwärtige Tabellenplatz hergibt. Die Towerstars sind Achter, die Steelers Siebter. Dahinter rangieren als Neunter unsere Füchse. Und die plagt ein und dasselbe Leiden wie die Wochenendkontrahenten: Es mangelt einfach an Konstanz. Nach zuvor drei Siegen am Stück verloren die Puzzlestädter ihre letzten vier Begegnungen, davon drei erst nach Zusatzschichten. Unter der Regie von Rich Chernomaz setzte es nach der Länderspielpause zwei 3:4-Niederlagen; nach Verlängerung in Frankfurt und im Penaltyschießen daheim gegen Crimmitschau. Die Liste der Top-Scorer führen drei Deutsche an: David Zucker brachte es auf bisher 21 Punkte (13 Tore/ acht Assists) vor Verteidiger Sören Sturm (20 – drei/ 17) und Robin Just (19 – acht/ elf). Das Torhüterduell zwischen Marco Wölfl und Olafr Schmidt scheint unser Ex-Goalie für sich entschieden zu haben. Als langzeitverletzt fällt Tero Koskiranta aus. Doch bei den Oberschwaben wurde prompt reagiert. Im Fuchsbau feiert Shawn O’Donnell sein Debüt für Ravensburg.

Bei den Steelers wechselten sich Sieg und Niederlage in relativer Regelmäßigkeit ab: Seit dem 3:2 unserer Füchse über die Stahlmänner gab es ein 9:5 gegen Bad Tölz, dem ein 1:2 nach Verlängerung in Crimmitschau und gar ein 1:6 in Frankfurt folgten. Dann gewann man 3:2 gegen Kaufbeuren, unterlag Bad Nauheim 0:2 und in Heilbronn 1:4, besiegte Ravensburg mit 4:1, musste sich in Bayreuth nach Overtime 2:3 geschlagen geben, holte den Dreier mit 3:2 in Landshut um dann gegen Freiburg auf eigenem Eis 0:3 zu verdaddeln. Mit Nikolai Goc, Tim Schüle, Norman Hauner und Frederic Cabana ist die Verletztenliste allerdings auch prominent besetzt. Eventuell könnte Cabana bis zum Sonntagsmatch gegen unser Team wieder fit werden. Am Freitag müssen die Grün-Weißen zu den Blau-Weißen aus Elbflorenz reisen. Top-Scorer im Ellental ist „the one and only“ Matt McKnight (18 – sechs/ 12). Sieben Cracks konnten bisher zehn und mehr Punkte verbuchen, was die Ausgeglichenheit der Steelers belegt.

Unsere Mannschaft muss am Wochenende auf Sebastian Streu verzichten, der nach einer Verletzung von Leo Pföderl in Berlin benötigt wird. Joel Keussen ist auch noch nicht wieder einsatzfähig. Leon Fern wird so erneut ins Line-up rutschen. Ob und ggf. welche vier Reihen Trainer Corey Neilson auf Punktejagd schickt, wird sich erst am Freitag entscheiden.

Das Spiel gegen Ravensburg beginnt um 19.30 Uhr und steht unter der Leitung von Jens Steinecke und Volker Westhaus.

Am Sonntag in Bietigheim sind ab 17 Uhr Bastian Haupt und Martin Holzer an den Pfeifen zu erleben.

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Foto: Kim Enderle/Towerstars vs. Füchse (04.10.19)

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