FRANKFURT HIER UND FRANKFURT DA

FÜCHSE GEHEN VOLLES RISIKO

An sich hätte die Wochenendvorschau ganz kurz ausfallen können:
  • Freitag 19.30 Uhr – Heimspiel gegen die Frankfurter Löwen
  • Sonntag, 18.30 Uhr – „Rückspiel“ in Frankfurt
  • Weißwasser helfen nur noch Siege!
  • Die Hessen sind der Favorit.
  • Marvin Cüpper schaut die Partien via SpradeTV…

Die ersten vier Anstriche treffen übrigens zu!

Aber was war am 23. Januar 2018? Genau: Da gewannen unsere Blau-Gelben letztmals gegen die Frankfurter. Trainer der Löwen war da noch Paul Gardner. Die Füchse wurden von Robert Hoffmann gecoacht. Das Match ging 4:1 aus. Es ist also eine gefühlte Ewigkeit her, dass es zu einem Sieg über das Team aus der Mainmetropole reichte. Und auch die Gesamtbilanz animiert nicht unbedingt zu Freudensprüngen: 28 Mal gab es das Duell der beiden Mannschaften bisher. Bei einem Torverhältnis von 76:119 holten die Unsrigen sechs Spielgewinne. Mithin wird es höchste Zeit, diese Zahlen ad absurdum zu führen. Zumal den Ostsachsen, soll es weiter zumindest möglich bleiben, ohne Illusionen auf Rang zehn und damit den vorzeitigen Klassenerhalt zu schielen, nur noch Punkte, Punkte und nochmals Punkte helfen. Mit der „Doppelschicht“ gegen Frankfurt, übrigens der vorletzten in dieser Saison, ist die Erfolgsaufgabe natürlich alles andere als leicht. Aber welche Gegner in der DEL2 kann man denn überhaupt noch unter die Rubrik „einfach“ einordnen?

Dazu passt, dass die Hessen auswärts zuletzt über drei Niederlagen in Folge quittieren mussten. In Crimmitschau verloren die Löwen mit 2:5, in Dresden mit 3:4 und am Dienstag in Kassel mit 5:7. Können die Neilson-Schützlinge das Quartett komplettieren? In den letzten drei Heimmatches hielten sich die Cracks vom Main dagegen schadlos. Das bedeutet aktuell Tabellenplatz vier mit – bei einem Spiel weniger – 14 Zählern mehr als die Oberlausitzer. Zu den Nachverpflichtungen der Akteure von Matti Tiilikainen gehören der im Fuchsbau bestens bekannte Mike Mieszkowski und Manuel Strodel, der Bruder unseres Nicolas. Mieszkowski wird man in den Wochenendbegegnungen allerdings nicht zu sehen bekommen. Der Stürmer wurde wegen einer Prügeleinlage am Dienstag in Kassel für zwei Spiele gesperrt. Fehlen bei unseren Freitagsgästen werden auch Carter Proft, Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Mike Fischer und Thomas Gauch, die allesamt verletzt sind. Alex Roach und Martin Buchwieser laborieren an einem Virusinfekt. Ihr Mitwirken ist deshalb ebenso fraglich wie das von Steven Delisle (Schulter). Top-Scorer der Löwen ist mit Maximilian Faber ein Verteidiger, der es auf 43 Punkte bringt (neun Tore/ 34 Vorlagen). Ihm folgen Stephen MacAulay (41 – 17/ 24) und Roope Ranta (41 – 18/ 21).

Was keiner für möglich hielt, wird am Freitag doch passieren: Marvin Cüpper hütet das EHC-Tor. Der 25-Jährige hatte sich bekanntlich zweimal langwierig verletzt – jeweils in Spielen gegen Frankfurt. Statt also den Schlussmann in Watte zu packen und sicherheitshalber auf das Sofa zu verbannen, wird er dem „mentalen Härtetest“ ausgesetzt. Zahlreiche Daumendrücker in der weeEisArena wären also durchaus hilfreich. Da Niklas Zoschke den Backup gibt, kann Luke Nogard zum vierten Mal für unsere Jungs stürmen. Zurück im Line-up wird Mychal Monteith erwartet, während Ondrej Pozivil für das „Home-and-Home-Duell“ doch noch nicht fit wird. Ausfallen wird auch das Gegeneinander der Strodels, da Nicolas mit Unterkörperverletzung nicht einsatzfähig ist. Zudem muss unser Team noch ohne Hilfe durch den Mental-Coach auskommen. Markus Flemming wird erst in der nächsten Woche im Fuchsbau erwartet, wenn er die Arbeit mit der Handball-Nationalmannschaft nach Abschluss der Europameisterschaft beendet hat.

Vor der Partie am Freitag wird es eine Ehrung für Maya Stöber geben. Die Jung-Füchsin holte bei den Olympischen Jugendspielen im schweizerischen Lausanne mit ihrem Team im Eishockey-Mixed-drei-gegen-drei-Turnier eine Bronze-Medaille.

Spielleiter am Freitag in unserer Halle sind Fynn-Marek Falten und Razvan Gavrilas.

Am Sonntag in der Frankfurter Eissporthalle pfeifen Jens Steinecke und Volker Westhaus.

SpradeTV, Radio WSW und der Liveticker übertragen.

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