EIN NEUES GESICHT BEI DEN FÜCHSEN

EMMA SANDERS IST DIE NEUE PHYSIOTHERAPEUTIN

Sie ist "die Neue" im Staff der Lausitzer Füchse in dieser Saison. Emma Sanders wird in dieser Saison unsere Spieler rund um die Uhr physiotherapeutisch betreuen. Corey Neilson sagte zur Verpflichtung von Emma Sanders: " Wir haben in der letzten Saison festgestellt, dass wir eine sehr fähige und beliebte Gruppe von sporadischen Physiotherapeuten hatten, die jedoch keine Vollzeitbeschäftigung hatten, und deshalb beschlossen wir, einen Vollzeitersatz zu engagieren. Die Anforderungen an eine professionelle Vollzeithockeymannschaft sind einfach zu hoch und zu wichtig für die Leistung, um keinen Vollzeitangestellten zu haben." Die sympathische junge Frau spielt selbst Eishockey und war bereits für die englische Nationalmannschaft im Einsatz und sie hat einen Schiedsrichterlizenz. Während die Vorbereitung nun bereits auf vollen Touren läuft und die Mannschaft schon sieben Vorbereitungsspiele absolviert hat, bekam das Homepage-Team die Möglichkeit, sich mit Emma Sanders zu unterhalten.

Emma, erst einmal Herzlich Willkommen in Weißwasser. Du bist jetzt knapp vier Wochen hier. Sag doch bitte unseren Fans, woher du kommst und wie es dir hier in der Stadt gefällt.

Emma Sanders: Danke, ja, ich bin in Nottingham in England aufgewachsen und habe bisher mein ganzes Leben dort verbracht. Bis jetzt gefällt es mir, in Weißwasser zu leben. Es ist eine niedliche kleine Stadt, ganz anders als meine Heimatstadt.

Wie ist der Kontakt mit Weißwasser zustande gekommen und wer hat dich letztlich hierher geholt?

Emma Sanders: Zuerst gesehen habe ich den Job als er online ausgeschrieben war. Ein Freund von mir zuhause arbeitet in der Elite League und hatte bereits Kontakt zu Corey Nielson und machte Werbung für den Job in Großbritannien. Ich habe Corey also eine E-Mail geschrieben und mein Interesse bekundet und ab da ging alles seinen Gang.

Wie war das bei dir? Hast du schon immer für Eishockeyclubs gearbeitet?

Emma Sanders: Das ist das erste Mal, dass ich als Therapeutin für ein Eishockey Team arbeite. In England habe ich die letzten 2 Jahre für einen professionellen Rugby Club gearbeitet. Seit 12 Jahren spiele ich Eishockey und als ich angefangen habe Physiotherapie zu studieren, war es mein Ziel, irgendwann mit einem Eishockey Team zu arbeiten, da das der Sport ist, für den ich die größte Leidenschaft habe.

Wie kommst du mit den Jungs klar? Gibt es „komplizierte Fälle“, die du behandeln musst oder sind die Spieler „pflegeleicht“?

Emma Sanders: Ich verstehe mich wirklich sehr gut mit den Jungs. Alle hier haben mich direkt herzlich willkommen geheissen. Ich würde sagen, es ist einfach mit den Jungs zu arbeiten. Zum Glück hatten wir noch keine ernsthaften Verletzungen und ich hoffe das bleibt auch so!

Hast du denn inzwischen etwas Zeit gehabt, auch einmal die Gegend rundherum kennenzulernen?

Emma Sanders: Ja, ich habe es geschafft etwas rauszukommen und die Gegend ein bisschen zu erkunden, was wirklich schön war.

Was machst du, wenn du nicht in der Eisarena bist? Gibt es Hobbys, denen du nachgehst?

Emma Sanders: Wenn ich nicht arbeite, dann sehe ich mir gerne die Städte hier in der Gegend an. Das hier ist das erste Mal für mich, dass ich ausserhalb Englands arbeite und ich möchte gerne mehr von Deutschland sehen. Meine Hobbys sind selber Eishockey zu spielen, aber ich bin ebenso als Schiedsrichterin bei Eishockeymatches tätig. Ich hoffe, ich finde ein Team mit dem ich trainieren kann während ich hier in Deutschland lebe. Ausserdem war ich die letzten 5 Jahre bereits Schiedsrichterin in England und hoffe, damit hier ebenfalls weitermachen zu können.

Der Trainer hält große Stücke auf dich. Er sagte uns, dass du eine sehr gute Arbeit machst. Daraus schließen wir, dass dir der Job auch großen Spaß macht. Wie wichtig ist es für dich zu wissen, dass deine Arbeit bei den Spielern auch Wirkung zeigt?

Emma Sanders: Ich habe wirklich viel Spaß in meinem Job und es bedeutet mir wirklich alles, dass Trainer, Team und Mitarbeiter mit meiner Arbeit zufrieden sind. Und genauso wichtig ist mir auch, dass die Jungs diese Saison eine Vollzeit-Physiotherapie bekommen, da das wirklich gut und wichtig ist, um im Profisport auf höchstem Level arbeiten zu können.

Hast du ein Motto, nachdem du lebst?

Emma Sanders: Mein Motto ist: Die einzige Person, die du versuchen solltest zu übertreffen, ist die Person, die du gestern warst.

Vielen Dank Emma, dass du dir die Zeit genommen hast, die Fragen zu beantworten und wir wünschen Dir natürlich eine schöne Zeit hier und für die kommende Saison möglichst wenig "schwere Fälle" und alles Gute.

Corey Neilson, der Headcoach der Füchse, fügte auf Anfrage noch hinzu: "Ich habe festgestellt, dass Emma eine sehr fleißige Arbeiterin ist. Sie ist sehr gut organisiert und beliebt bei den Spielern sowie effizient im täglichen Umgang. Sie versteht die Anforderungen, die für die Leistungen notwendig sind und ist gewissenhaft in Bezug auf Behandlung und Reha. Wir sind sehr dankbar, sie zu haben."

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