BAD TÖLZ MAL ZWEI

DOPPELVERGLEICH MIT DEN LÖWEN

Weil am Wochenende das erste der beiden DEL2-Eventgames in dieser Saison ansteht, haben sich die Spielplaner für Doppelduelle entschieden, um Spielausfälle zu vermeiden bzw. rückständige Partien nicht (weiter) auflaufen zu lassen. Derweil also am Samstag am Bieberer Berg in Offenbach der EC Bad Nauheim und die Frankfurter Löwen "oben ohne" aufeinandertreffen, spielt Weißwasser zweimal gegen Bad Tölz; am Freitag daheim und am Sonntag in der Fremde. Eine derartige Konstellation gibt es nochmals am Wochenende 3. bis 5. Januar 2020, wenn Hin- und Rückspiele terminiert sind und am 4. Januar das Hockey Open Air im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion steigt.

Mit den beiden Begegnungen am Freitag und Sonntag beenden die Kontrahenten aus der Oberlausitz und Bad Tölz ihre Duelle in der Hauptrunde dieser Saison schon im alten Jahr. Denn bereits am 3. und 16. Spieltag bekämpften sich Füchse und Löwen, wobei die Matches jeweils an die Buam gingen. Die siegten im Fuchsbau mit 3:2 nach Verlängerung. Bei den Oberbayern kassierte Weißwasserein 1:5, was Erinnerungen an die gleichfalls nicht so gut inspirierten Auftritte in Landshut oder vor Wochenfrist in Heilbronn (jeweils 1:7) aufkommen lässt. Und so stellt sich einmal mehr die Frage: "Quo vadis, EHC?"

Die Klasse der Kurstädter ist in der Liga inzwischen unbestritten. Und so überrascht Platz sechs, den die Tölzer momentan belegen und der ja dereinst und noch immer auch ein Füchse-Saisonziel ist, nicht wirklich. Nur zwei Zähler fehlen den Schützlingen von Coach Kevin Gaudet bis zum Vierten. Der Vorsprung auf unsere Blau-Gelben (Neunter) beträgt sechs Zähler bei einem weniger absolvierten Spiel. Das bedeutet, dass am Wochenende für die Unsrigen die Gelegenheit besteht, zu Rang sechs aufzuschließen – oder im schlechteren Falle der Anschluss nach vorne weg ist. Zum Erwarten könnten die Buam wie ein angeschlagener Boxer sein. Denn die vergangenen vier Spiele gingen samt und sonders verloren. Allerdings hatten auch unsere Ostsachsen zuletzt nicht unbedingt Bäume ausgerissen. Interessant wird auch das Duell der Top-Scorer. Marco Pfleger und Mike Hammond haben jeweils 38 Punkte gesammelt, Pfleger hat mehr Tore erzielt (20), Hammond öfter aufgelegt (31). Derweil bei unseren Jungs nur noch Jordan George die 30-Punkte-Marke geknackt hat (17 Tore/ 13 Assists), sind es bei den Löwen zudem Matt MacKenzie (34 – sechs/ 28), Lubor Dibelka (33 – 15/ 18) und Tyler McNeely (30 – sechs/ 24). Das belegt u.a. die Tiefe im Kader der Oberbayern, denen Stürmer Johannes Sedlmayr nach Lage der Dinge noch fehlen wird.

Im Kader der Füchse zeigt sich wieder etwas „Entspannung“. Am Dienstag waren die Trainer und Spieler mit ihren Familien bei ihrer Weihnachtsfeier zu Gast an historischem Ort in der Gaststätte „Waldhaus“ am Braunsteich. Schließlich begann doch hier an diesem geschichtsträchtigen Gewässer die traditionsreiche Historie des Weißwasseraner Eishockeys. Und vielleicht helfen ja die erinnernden Worte von Dirk Rohrbach an erfolgreiche Weißwasseraner Eishockeyzeiten, um in die sogenannte Erfolgsspur zurückzufinden. Bezüglich des Kaders kann Coach Corey Neilson zumindest wieder auf die beiden Youngster Nicolas Strodel und Julius Karrer bauen. Nach ihren Einsätzen mit Hamburg spielen sie an diesem Wochenende wieder im Füchse-Trikot. Ein Einsatz von Sebastian Streu bei den Blau-Gelben ist jedoch noch ungewiss. Und da sich in dieser Woche kein weiterer Spieler verletzt oder krank abgemeldet hat, wird Corey Neilson der Kader vom letzten Wochenende zur Verfügung stehen.

Spielleiter am Freitag ab 19.30 Uhr im Fuchsbau sind Fynn-Marek Falten und Volker Westhaus.

Das "Rückspiel" am Sonntag ab 18.30 Uhr pfeifen Patrick Altmann und Alexander Singer.

SpradeTV, Radio WSW und der Liveticker übertragen jeweils!

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