ALS VIZE-GAST ZUM EV LANDSHUT

FÜCHSE HOLEN MATCH VOM ZWEITEN SPIELTAG NACH

Frei nach Sprachprofessor Henry Higgins, der im Musical „My fair lady“ befriedigt feststellte, dass das Blumenmädchen Eliza nun vornehm sprechen und sich auch so benehmen könne, kann man in der DEL2 heuer gleichfalls laut ausrufen: „Mein Gott, jetzt hat sie’s!“ Gemeint ist die Stadt Landshut und ihr rekonstruiertes Eisstadion. Das erste Match dort nach der Sanierung durfte am vergangenen Freitag der ETC Crimmitschau bestreiten – und „entweihte“ die neue, alte Spielstätte der Niederbayern mit einem 5:4-Sieg nach Penaltyschießen. Beachtliche 4.203 Zuschauer wohnten dem Match bei, mit dem für den EVL eine Odyssee von sechs Auswärtspartien in Folge endete. Als zweites Team können sich nun unsere Lausitzer Füchse am Gutenbergweg ausprobieren, die damit die regulär für den zweiten Spieltag angesetzt gewesene Begegnung nachholen. Und die Blau-Gelben haben mit den Rot-Weißen durchaus noch eine Rechnung offen. Schließlich setzte sich der Aufsteiger am 2. Oktober mit 5:4 nach Verlängerung in unserem Bau durch. Und beinahe hätten unsere Jungs mit ganz leeren Händen dagestanden. Denn bis 58 Sekunden vor Spielende führten die Schützlinge von Axel Kammerer mit 4:2, ehe Darcy Murphy und Robert Farmer noch das 4:4 und damit die Overtime erzwangen, die dann nach nur 18 Sekunden und einem Treffer von Alexander Ehl ihr plötzliches Ende fand. Damit sollte unsere Mannschaft hinreichend gewarnt sein und sich auch vom gegenwärtig letzten Tabellenplatz, den die Truppe von Geschäftsführer Ralf Hantschke an sich ganz logisch einnimmt, nicht blenden lassen. Nur acht Spiele bestritt Landshut bisher. Wäre der erreichte Punkteschnitt pro Partie das Statistikmaß, dann lägen die Cracks von der Isar auf Rang elf – wohlgemerkt nach nur einem Heim-, aber schon sieben Auswärtsmatches. Beste Scorer der Landshuter sind Robbie Czarnik und Maximilian Forster mit je acht Zählern. Rothelmträger wäre dank 5:2 Toren Czarnik, den Leistenprobleme plagen und hinter dessen Einsatz ein Fragezeichen steht. Auf immerhin sechs Scorerpunkte hatte es Verteidiger Josh McFadden gebracht. Zu allem Übel für den EVL zog sich der 28-Jährige am letzten Sonntag beim Spiel in Bayreuth, das die Tigers mit 3:2 gewannen, schon in der ersten Minute einen Kreuzbandriss zu und fällt nun, wie auch Marco Sedlar mit einer Augenverletzung, lange aus.

Während bei unseren Füchsen Tomas Andres, der in Kaufbeuren einen Schuss auf den Fuß bekam, noch nicht wieder einsatzfähig ist, winkt uns Verstärkung aus Berlin. Maximilian Franzreb und Fabian Dietz sind von den Eisbären Berlin nach Weißwasser abgestellt und werden in Niederbayern zum Line-up gehören. Können die Oberlausitzer an die guten Defensivleistungen vom vergangenen Wochenende anknüpfen und vorne die eine oder andere Bude machen, dann sollte es möglich sein, von der langen Busreise Zählbares mitzubringen. Interessanterweise schaffte Landshut seine bisherigen drei Siege allesamt erst nach mehr als 60 Spielminuten. In regulärer Zeit wurden aber auch erst drei Matches verloren.

Die Begegnung am Dienstag beginnt um 19.30 Uhr und steht unter der Leitung von Florian Feistl und Stefan Vogl.

Das Spiel verfolgt werden kann via SpradeTV, Radio WSW und/oder Liveticker.

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