ALLES ODER NICHTS!?

DREI WEG UND DREI DA GEGEN RAVENSBURG UND IN BIETIGHEIM

Acht Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde ist für EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach klar: „Wir stehen vor einem ganz entscheidenden Wochenende. Mit sechs Punkten wären wir bis auf einen Zähler dran an den Pre-Playoffs und die Euphorie käme zurück. Andererseits könnten wir auch fast aussichtslos zurückgeworfen werden.“ Die Tabellenkonstellation will es so, dass unsere Gegner vom Freitag und Sonntag noch als „Mitbewerber“ um Rang zehn gelten können. Die Ravensburg Towerstars sind aktuell Siebter und haben neun Punkte mehr auf der Habenseite. Bietigheim grüßt von Platz neun und hat – bei einem mehr absolvierten Spiel – sieben Punkte Vorsprung. Zwischen den Steelers und unseren Blau-Gelben rangiert Dresden, die am Wochenende nur Sonntag auswärts im Einsatz sind, da in der EnergieVerbund Arena der Shorttrack Weltcup ausgetragen wird. Die Vollständigkeit gebietet nach dem Blick nach oben auch den nach unten. Da gewann Crimmitschau am Dienstag mit 4:2 in Heilbronn, verwies Bayreuth (51) mit nun 54 Zählern auf den letzten Platz und schloss zum EV Landshut (54) auf. Mithin trennen unsere Oberlausitzer vom Verlust des Heimrechtes in möglichen Playdowns nur vier Punkte. Damit ist die Zeit für wie auch immer geartete Füchse-Geschenke definitiv vorbei.

In Ravensburg hat man sich den Saisonverlauf garantiert auch ganz anders vorgestellt, als er dann aber kam. Richtig Fahrt nahm der Titelverteidiger nie auf, hatte allerdings auch eine Menge Verletzungspech. Gerade rechtzeitig vor dem Hauptrundenhalali lichtet sich das Lazarett bei den Oberschwaben. David Zucker steht ebenso wieder im Wettkampfbetrieb wie Thomas Merl, derweil Kilian Keller gegen unsere Ostsachsen zurückerwartet wird. Von den elf Spielen in 2020 gewann der EVR sechs. Am letzten Wochenende setzte es in Frankfurt ein 1:3, während man sich daheim gegen die Eispiraten mit 4:2 schadlos halten konnte. Ende Januar verließ Michael Fomin die Puzzlestädter Richtung Deggendorf. Der Kader des letztjährigen DEL2-Champions ist aber weiter hochkarätig besetzt. Top-Scorer der Schützlinge von Trainer Rich Chernomaz ist Sören Sturm mit 49 Punkten (neun Tore/ 40 Assists) vor Robin Just (41 – 13/ 28). Im Tor hat sich der Füchse-Ex-Goalie Olafr Schmidt die Nummer eins gesichert. In den bisherigen drei Saisonspielen konnten sich unsere Jungs nur beim 5:6 nach Penaltyschießen auswärts einen Zähler sichern.

Mit den Bietigheim Steelers wartet dann der nächste Club aus Baden-Württemberg auf die Oberlausitzer. Bei unserem Sonntagskontrahenten wurde Mitte Januar Klartext in puncto Wirtschaftlichkeit und Leistungsbereitschaft geredet. Das wirkte offenbar. Denn die Serie von fünf Niederlagen am Stück, die nach dem 4:2-Erfolg am 28. Dezember 2019 in Weißwasser begann, wurde prompt gestoppt. Seither gab es vier Siege aus sieben Spielen. Zuletzt wechselten sich Licht und Schatten wieder ab. So folgte vor Wochenfrist einem 4:3 in Landshut ein 0:1 daheim gegen Freiburg. Am Freitag sind die Cracks von Trainer Marc St-Jean spielfrei. Die Partie in Dresden war auf Mitte Dezember vorgezogen worden und endete 4:3 nach Penaltyschießen gegen die Grün-Weißen. Verletzt passen muss Verteidiger Tim Schüle, für den mit einer Schulterverletzung die Saison beendet ist. Für Dennis Swinnen dürfte nach einem Innenbandabriss ein Einsatz noch zu früh kommen. Top-Scorer der Stahlmänner ist Matt McKnight mit 46 Punkten (15/ 31). In den drei Duellen bisher gewann Weißwasser das erste Heim- und Auswärtsspiel. Das Match zwischen den Jahren ging an „BiBi“ (siehe oben).

Bei unseren Füchsen fehlen bekanntermaßen drei Akteure: Robert Farmer und Mike Hammond sind mit Großbritannien auf der Jagd nach dem Olympiaticket. Sebastian Streu darf sich mit dem Top-Team Peking 2022 zweimal mit der Schweiz messen – und traf in Spiel eins gleich. Dafür werden drei Cracks den Kader wieder auffüllen. Luke Nogard und Neuzugang Kale Kerbashian besetzen die freien Ausländerpositionen. Und aus Berlin hilft Stürmer Fabian Dietz. Am Freitag soll Mac Carruth unser Tor hüten.

Das Heimspiel ab 19.30 Uhr wird von der LEAG präsentiert, die wieder zahlreiche Mitarbeiter zur EHC-Unterstützung in die weeEisArena entsendet. Zudem gibt es – inzwischen auch bewährt – wieder eine große Tombola mit gewohnt lukrativen Preisen, wobei der Erlös dem ESW, also unserer Nachwuchsabteilung, zugute kommt. Der Tombolastand wird wieder an gewohnter Stelle hinter unserem Block C zu erreichen und nicht zu übersehen sein.

Spielleiter am Freitag sind die Herren Benjamin Hoppe und Sven Fischer.

Die Partie am Sonntag ab 17 Uhr pfeifen Patrik Gogulla und Eugen Schmidt.

SpradeTV, Radio WSW und der Liveticker übertragen!

Share:

Offizielle Premium Partner

REINERT-LOGISTICS NADEBOR LEAG FREIBERGER SPARKASSE STADTWERKE-WSW-VEOLIA ZVON LAUSITZER-RUNDSCHAU KARTON-EU WGW WBG WEE