ACHTUNG: ANGESCHLAGENER CHAMPION !

FÜCHSE MÜSSEN AM FEIERTAG IN BIETIGHEIM RAN

Peter Pelk wird es am besten wissen, ob und wie gefährlich angeschlagene Boxer wirklich sind. Und unsere Lausitzer Füchse werden es erfahren, wenn für sie am Feiertag der 9. Dezember 2018 ist. Da nämlich müssten unsere Blau-Gelben eigentlich im Ellental antreten. Aufgrund anderweitiger Belegung der EgeTrans Arena wurde das Duell mit den Bietigheim Steelers auf den 3. Oktober 2018 vorgezogen. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Und der amtierende Zweitligameister kassierte zuletzt drei Niederlagen am Stück. Dem 2:3 in Crimmitschau folgte ein 5:6 in Dresden, ehe letzten Sonntag die Kassel Huskies mit den Steelers Schlitten(-hunde) fuhren und als 8:3-Sieger vom Eis gingen. Was also geht für unsere Mannschaft bei den Schwaben, die bei dem Team, das für gewöhnlich Spitzenreiter ist, als Spitzenreiter auflaufen?

Kaum zu glauben, aber wahr: Wenn es für unsere Füchse einmal mehr ein Wiedersehen mit Matt McKnight, Marcus Sommerfeld oder Bastian Steingroß gibt, die allesamt dereinst auch für Weißwasser die Schlittschuhe schnürten, dann ist deren Zeit in Blau-Gelb bereits sechs (Nightrider), sieben (Sunny) bzw. sogar neun Jahre (Steini) her! Lediglich Roberto Geiseler könnte da (zumindest zum Teil) noch von gemeinsamen Wettkämpfen berichten. Leider ist Giesie momentan nur siebter Verteidiger. Die Wahrscheinlichkeit, dass er bei den Steelers plötzlich in den Stamm rutscht, scheint eher gering. Weil Marius Schmidt und Ryan Warttig weiter an ihren Verletzungen laborieren, dürfte Coach Corey Neilson frei nach dem Motto „Never change a winnig team“ dem Lineup vom letzten Wochenende vertrauen.

Durchaus Neues gibt es dagegen auf Seiten der Bietigheimer. Meistertrainer Kevin Gaudet wechselte nach dem Gewinn der dritten Meisterschaft in den letzten sechs Jahren in die DEL zu den Nürnberg Icetigers. Sein Gastspiel dort war nur von kurzer Dauer: Nach nur vier Spieltagen wurde dem Kanadier der Stuhl vor die Tür gesetzt. Hinter der Bande der Schwaben agiert seither Hugo Boisvert, mit bisher überschaubarem Erfolg. Das verleitet unwillkürlich zu dem Gedankenspiel, dass im Fall der Fälle ja der bewährte Übungsleiter Gaudet auf dem Markt sei. Noch aber hält sich die Unruhe im Ellental in Grenzen. Können unsere Jungs vielleicht doch daran etwas ändern? Von der individuellen Klasse her bringt Bietigheim sicher mit das Beste an den Start, was die DEL2 zu bieten hat. Der Kader ist allerdings vergleichsweise klein. Ob der Ausfälle von Tyler McNeely und Fabjon Kuqi konnten die Steelers gegen Kassel nur 16 Feldspieler ins Rennen schicken. Gut möglich, dass auch am Mittwoch nicht mehr Cracks zur Verfügung stehen, da der Kooperationspartner aus Nürnberg selbst ein Feiertagsderby bestreitet – gegen München. Mit dem in Weißwasser bestens bekannten und hoch geschätzten Dennis Swinnen, der sich gegen eine Offerte unseres Clubs entschied, Eugen Alanov und Nikolai Goc holte der Titelverteidiger namhafte Verstärkungen aus der DEL. Neu ist auch der Kontingentspieler William Corrin, der für den SCB verteidigt. Ansonsten wurden ein paar Youngster verpflichtet, die sich in der Zweiten Liga noch etablieren müssen. Dennoch stellt Bietigheim den drittältesten Kader der Liga. Vielleicht liegt ja da die Chance unserer Füchse, die mit dem gewohnt hohen Tempo dem einen oder anderen Erfahrenen Luftnöte bescheren könnten. Nach sechs Siegen in Serie fährt unsere Mannschaft auf alle Fälle mit breiter Brust ins Schwabenland.

Die Feiertagspartie steht unter der Leitung von Florian Fauerbach und Marc AndréNaust.

SpradeTV bietet wieder die Liveübertragung und Radio WSW wird in seinem Hörfunkprogramm vom Spiel berichten. Und natürlich sind wir auch per Liveticker dabei.

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