NACH CRIMMITSCHAU KOMMT DRESDEN

NÄCHSTES DUELL DER ERZRIVALEN

Das gab es so vermutlich noch gar nicht, dass unsere Lausitzer Füchse innerhalb von nur drei Tagen gleich zwei innersächsische Duelle im eigenen Bau spielen dürfen. Zudem ist das letzte Aufeinandertreffen der Teams aus Ost- und Mittelsachsen, das Weißwasser mit 6:4 gewann, erst 19 Tage her. Der Spielplan der DEL2 in diesem Jahr machte es aber möglich. Denn das morgige Match gegen die Elbflorenzer würde eigentlich erst am 35. Spieltag, also am 5. Januar 2020, stattfinden. Da jedoch am 4. Januar 2020 das Hockey Open Air im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion zwischen den beiden Kontrahenten steigt, wurde das „Rückspiel“ kurzerhand zum „Vorspiel“ und auf den Mittwoch vor dem Feiertag, also den 30. Oktober 2019, vorverlegt. Gut oder schlecht – darüber ist es müßig zu streiten, denn für beide Mannschaften ist es eine „englische Woche“. Und für wen es dann tatsächlich am Donnerstag etwas zu feiern gibt, das werden wir nach den 60 oder auch mehr Spielminuten wissen.

In der Tabelle trennen die Blau-Weißen von den Blau-Gelben momentan 13 Zähler. Das mag nach 15 Spieltagen durchaus eine Menge sein. Und mit 62 Gegentoren hat es bisher bei den Eislöwen so oft wie bei keinem anderen Zweitligisten eingeschlagen. Doch diese Zahlen sind Schall und Rauch. Denn: The trend is your friend! Und dieser Trend besagt, dass der neue Coach der Landeshauptstädter, Rico Rossi, die Mannschaft inzwischen auf Kurs gebracht zu haben scheint. Dazu mögen auch die Veränderungen im Kader, die es seit dem letzten Aufeinandertreffen gab, beigetragen haben. So verließ Christian Kretschmann die Elbestädter und heuerte in Frankfurt an. Neu bei den Dresdnern stürmt nun Petr Pohl, der – fast möchte man "natürlich" sagen – über DEL-Erfahrung (Eisbären, Ingolstadt, Nürnberg, Wolfsburg) verfügt. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge (beginnend mit dem 4:6 gegen uns) holten die Eislöwen am vergangenen Wochenende, wie auch unser EHC, fünf Punkte. So wurde beim EV Landshut mit 7:4 gewonnen. Genau – bei jenem EVL, gegen den unser Team drei Tage zuvor noch mit 1:7 untergegangen war. Und am Sonntag wurden die Frankfurter Löwen – garantiert ein Meisterschaftsmitfavorit in der Liga – mit 5:4 nach Verlängerung niedergerungen. Dabei brachten sich mit Toni Ritter (ein Tor) und dem in dieser Woche zum zweiten Male Vater gewordenen (Herzlichen Glückwunsch!!!) Steve Hanusch sowie Arne Uplegger (je ein Assist) drei Weißwasseraner auf das Scoreboard. Die Liste der Top-Scorer führen bei den Schützlingen von Rico Rossi die vier Kontingentspieler an. Dale Mitchell ist mit 21 Punkten (neun Tore/ 12 Assists) Spitze, gefolgt von Mario Lamoureux (dem Siegtorschützen gegen Frankfurt – 18 Punkte; sechs/ 12), Elvijs Biezais (15 – fünf/ zehn) und Nick Huard (15 – acht/ sieben). Ob Letztgenannter mit von der Partie sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Der Kanadier laboriert nämlich an einer Unterkörperverletzung.

Bei unseren Jungs deutet sich – obwohl die Eisbären Berlin erst am Donnerstag spielen – nur eine Veränderung im Kader an. Niklas Zoschke kehrt als Backup auf die Wechselbank zurück.

Spielbeginn in der weeEisArena ist um 19.30 Uhr. Gepfiffen wird das Duell der sächsischen Erzrivalen von Sven Fischer und Razvan Gavrilas.

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