INS EISLÖWENLAND

FREITAG DRESDEN; SONNTAG GEGEN BAD NAUHEIM

Nach acht Pflichtspielen zu „Testzwecken“ geht die Saison für unsere Lausitzer Füchse nun spätestens am Freitag aber wirklich los. Dann nämlich müssen unsere Blau-Gelben zum ersten Duell der sächsischen Erzrivalen in der Landeshauptstadt ran. Und auch für die Eislöwen, bei denen ja schon jede Menge los war, ist es eine Art „erstes Spiel“. Denn der Trainerwechsel beim aktuellen Tabellenzwölften fand direkt vor Beginn der englischen Woche statt. Mithin hatte der neue Coach Rico Rossi zunächst kaum Zeit, an der einen oder anderen Stellschraube etwas intensiver zu drehen. Die letzten vier Tage boten nun diese Gelegenheit. Mal gucken, ob und wie verändert die Blau-Weißen agieren werden.

Gewohnt ambitioniert und mit dem Ziel in die Saison gestartet, „...die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit endlich dauerhaft zu schließen“ (EishockeyNEWS), ging der Auftakt noch etwas mehr daneben als bei den Unsrigen. Nach dem vierten Spieltag und einem 1:7 in Freiburg musste Coach Bradley Gratton seinen Arbeitsplatz räumen. Für ihn kam eben Rico Rossi. Zudem übernahm Sportdirektor Thomas Barth die Verantwortung für die nicht so erbauliche Situation und stellte seinen Posten zur Verfügung. Seither gewannen die Landeshauptstädter die Heimspiele gegen Crimmitschau (5:3) und zuletzt Bad Nauheim (6:2). Gegen Bad Tölz sowie in Kassel und Bietigheim setzte es Niederlagen.

Der Kader der Elbestädter wurde vor der Spielzeit nicht unwesentlich umgebaut. Von den Kontingentspielern durfte nur Nick Huard bleiben. Dale Mitchell, Elvijs Biezais und Mario Lamoureux kamen neu – übrigens alles Stürmer. Damit ist die Defensivabteilung der Eislöwen, wie die unseres Teams, rein deutsch. Neben den genannten Ausländern wurden auch noch sechs weitere Neue für das Feld geholt, wobei man dreimal in der DEL zugriff: Alexander Dotzler aus Iserlohn, Kevin Lavallee aus Bremerhaven und Christian Kretschmann aus Düsseldorf wechselten in die EnergieVerbund Arena. Bei den Blau-Weißen stehen inzwischen auch Toni Ritter und Florian Proske unter Vertrag. Die Fraktion von Ex-Weißwasseranern ist damit – Steve Hanusch, Arne Uplegger und Tim Heyter includiert – auf fünf angewachsen. Top-Scorer mit jeweils neun Punkten sind Elvijs Biezais und Mario Lamoureux, wobei der Lette mehr Treffer (vier gegen zwei) erzielte. Wenn es den Elbflorenzern gelingt, ihre unbestrittenen qualitativen Fähigkeiten gebündelt und als Mannschaft auf’s Eis zu bringen, dann wird es jeder Zweitligist schwer haben. Übrigens: Das Match am Freitag wird das einzige der Füchse in der Hauptrunde an der Magdeburger Straße bleiben. Die zweite Begegnung findet am 4. Januar 2020 im Dynamo-Stadion statt – im Rahmen des Hockey-Open-Airs. Beachte: Fan-Hinweise zum Freitag-Spiel sind unten angefügt!

Am Sonntag geben sich dann die Roten Teufel aus Bad Nauheim die Ehre in unserer weeEisArena. Vor Wochenfrist waren die Hessen noch das vom Punkteschnitt her zweitbeste Team der DEL2. Zwei Niederlagen – 0:5 daheim gegen Kassel; 2:6 in Dresden – warfen die Kurstädter auf Tabellenplatz neun zurück, und damit einen Rang hinter die Unsrigen. Spitze war die Mannschaft aus der Wetterau schon vor dem Saisonstart: bei den Veränderungen im Kader. Elf Spieler gingen, sagenhafte 16 kamen neu. Das war Platz eins, knapp vor Weißwasser (14). Der Torwart des Jahres der Liga, Felix Bick, blieb den Roten Teufeln treu. Von den Ausländern spielen auch heuer noch Zach Hamill und Cody Sylvester im Colonel-Knight-Stadion. Neu kamen Jesper Kokkila, der jüngste Kontingentspieler der Liga, und Tyler Fiddler, der knapp hinter Cody Sylvester (zehn Punkte) Platz zwei im internen Scorerranking inne hat. Das Nauheimer Urgestein Radek Krestan ist zwar nicht mehr mit an Bord. Für Erfahrung in den Reihen der Mittelhessen stehen Marc El-Sayed (Schwenningen) und Manuel Strodel (Düsseldorf), derweil der neue Kooperationspartner Kölner Haie für viel junges Talent in Reihen der Kurstädter sorgt. Die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer ist so auch die zweitjüngste der DEL2 – nach den Füchsen. Bevor die Cracks aus der Wetterau in die Oberlausitz reisen, empfangen sie am Freitag die Heilbronner Falken.

Unsere Mannschaft muss weiter ohne Feodor Boiarchinov (grippaler Infekt) und wohl auch Jake Ustorf (Oberkörperverletzung) auskommen. Weil Backup Niklas Zoschke in Hamburg Spielpraxis sammeln soll, kommt im Gegenzug Jendrik Allendorf als Nummer zwei zu uns. Sein Debüt in Blau-Gelb gibt Sebastian Streu, der bisher siebenmal in der DEL für die Eisbären Berlin eingesetzt wurde und auf eine durchschnittliche Eiszeit von reichlich sechseinhalb Minuten pro Partie kam. Der 19-Jährige ist kurzfristig mit einer Förderlizenz der Bundeshauptstädter ausgestattet worden. Damit kann Trainer Corey Neilson wieder vier Sturmreihen formieren.

Das Sachsen-Duell am Freitag ab 19.30 Uhr leiten die Herren Bastian Haupt und Alexander Singer.

Im Fuchsbau am Sonntag ab 17 Uhr führen Mischa Apel und Carsten Lenhart das Quartett der Unparteiischen an.

Vor dieser Partie, für die die LEAG insgesamt 450 Tickets an Schulen und Vereine überreichte, wird es eine ganz besondere Fan-Choreografie geben. Einzelheiten zum „Fanblock D – Spieltag“ vermelden wir ab Samstag!

Fan-Hinweise für das Spiel Eislöwen vs. Füchse am Freitag ab 19.30 Uhr

Allgemeine Informationen

Der Gästebereich im Block U5 und O5 sowie der Stehplatz U6 sind ausverkauft. Es wird eine mobile Kasse am Gästeeingang (Arkadengang, Magdeburger Straße) geben, allerdings können nur noch Stehplatztickets für den Umlauf (U14 Flanier) angeboten werden. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie den Vorverkauf zu nutzen. Tickets sind über die Eislöwen-Homepage und unseren Ticketanbieter etix erhältlich.
Die Arenatüren öffnen 18:00 Uhr. Wir bitten um eine rechtzeitige Anreise. Es wird einen separaten Gästeeingang (Eingang 1) geben, welcher über die Treppe Seiten der Magdeburger Straße erreichbar ist.
Nach Einlasskontrolle erhalten alle Karteninhaber des Blocks U6 eine weitere, am Block vorzuweisende Zugangsberechtigung für den Stehplatz-Gästeblock. Fans der Lausitzer Füchse, die Karten für den Block U14 / U14 Flanier erworben haben, erhalten keinen Zutritt zum Gästeblock U6.
Nach dem Spiel bitten wir alle Fans aus Weißwasser, die Arena in Richtung Seite Magdeburger Straße zu verlassen. Der Arkadengang ist für Gästefans gesperrt.

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