˝HELMPFLICHT˝ IM FUCHSBAU

EREIGNISREICHER ZVON-SPIELTAG GEGEN BIETIGHEIM

Nein, es ist kein Ausfluss des neuen Sicherheitskonzepts für die bzw. in der weeEisArena und auch kein wahrhafter Schutz gegen tieffliegende Pucks. Es soll ein Spaß für die EHC-Anhänger sein, die zuletzt von ihrer Mannschaft in puncto erfolgreiches Eishockey ja auch nicht gerade reichhaltig verwöhnt wurden. Das, was in unserem Eishockey-Nachbarland Tschechien schon lange zum Kult gehört, zieht nun auch im Fuchsbau ein: der Nostalgie-Papphelm mit Vereinslogo. Am ZVON-Spieltag gegen die Bietigheim Steelers werden deren 500 in und vor der Eishalle zum Preis von zwei Euro verkauft. „Es gibt insgesamt zwei Stände. Einen vor und einen in der Eisarena. Der Erlös der Helme fließt übrigens in ein Fanprojekt zur Choreografie für das Wintergame am 04.01.2020. Vor der Eisarena ist der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien mit einer Infothek präsent. Schließlich betreibt der ZVON inzwischen ja auch den Fan-Shuttle von Bautzen aus zu unseren Heimspielen. Und an je einem Stand draußen und drinnen werden die Papphelme angeboten“, erklärt unser Geschäftsführer Dirk Rohrbach, der auf weitere Möglichkeiten zur aktiven Betätigung verweist: „Es wird unsere Torwand aufgestellt sein und die Fans organisieren noch an einem weiteren Stand vor der Eisarena Becherwerfen.“

Punkt 17 Uhr aber startet dann das inzwischen auch schon fünfte Heimspiel der neuen Zweitligasaison gegen Bietigheim. Die Steelers gehören schon traditionell zu den Anwärtern auf den DEL2-Meistertitel und sind mit unseren Füchsen die Zweitliga-Urgesteine. Die Teams absolvieren ihre 21. Saison in der zweithöchsten Eishockeyspielklasse. Vor der neuen Spielzeit wurde der Kader im Ellental verjüngt. Alte Haudegen wie Shawn Weller, Marcus Sommerfeld, Tyler McNeely oder auch Torhüter Sinisa Martinovic verließen die Stahlmänner. Neu kamen dafür Cracks wie Lukas Laub, Tim Schüle, Brett Breitkreuz oder auch Chris Owens, unser Ex-Fuchs. Komplett generalüberholt ist das Torhütergespann. Die neue Nummer eins wurde Stephon Williams, der aus Banska Bystrica zu den Grün-Weißen wechselte. Als Backup wurde Cody Brenner aus Deggendorf geholt. Vor wenigen Tagen wechselte Max Lukes noch von den Steelers zum ESV Kaufbeuren. In der Tabelle sind die Schützlinge von Trainer Hugo Boisvert aktuell Dritter mit einem Zähler Rückstand auf Kassel. Bei den Nordhessen setzte es am vergangenen Mittwoch eine unglaublich anmutende 2:10-Klatsche. Am Freitag hielt sich „BiBi“ mit einem 4:1 über Dresden schadlos und dürfte mit breiter Brust bei uns aufdribbeln.

Interessant wird zu sehen sein, wie unsere Mannschaft die allemal vermeidbare Niederlage in Ravensburg verarbeiten konnte. Aufwand und Nutzen standen bei den Blau-Gelben bisher deshalb in keinem Verhältnis, weil es im Defensivverbund nach wie vor knirscht. Nur der EHC Freiburg hat bisher mehr Schüsse als unsere Füchse auf das eigene Tor zugelassen. Geht es nach der Tendenz der letzten Partien, dann darf erneut ein enges Match erwartet werden. Und wie auch immer man den Saisonverlauf aus Weißwasseraner Sicht bisher bewertet: Zwar blieb der EHC nur einmal gänzlich ohne Zähler, gewann aber auch nur zwei Partien und hat immer dann, wenn mehr als 60 Minuten zur Spielentscheidung notwendig wurden, als zweiter Sieger das Eis verlassen. Vielleicht können sich die Cracks von Corey Neilson endlich wieder mit drei Zählern belohnen.

Geleitet wird das Match am ZVON-Spieltag von den Herren Markus Schütz und Stephan Vogl.

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