SV ROT WEISS BAD MUSKAU VS. LAUSITZER FÜCHSE 7:4

FUSSBALLER,EISHOCKEYSPIELER UND ZUSCHAUER HATTEN VIEL SPASS

Beim traditionellen Fußballvergleich zwischen dem SV Rot Weiß Bad Muskau und den Lausitzer Füchsen am Freitagabend mussten sich die Kufencracks einmal mehr den Kickern aus der Parkstadt geschlagen geben. Mit 7:4 gewann der Favorit die Begegnung vor rund 250 Zuschauern.

Für die Spieler der Lausitzer Füchse war es zum Saisonbeginn die erste "Athletikeinheit" mit Wettkampfcharakter. Obwohl man sich am Vormittag auf der Wake Board Anlage in Halbendorf sportlich und mental schon mal auf das Event am Abend vorbereitete, mussten die Blau-Gelben die Überlegenheit der Rasenspezialisten aus der Parkstadt neidlos anerkennen.

Der erste Treffer fiel frühzeitig (3.min) durch Sebastian Tadajewski für die Platzherren. Nach einem Foul (9.) an Füchse-Neuzugang Darcy Murphy im Muskauer Strafraum gab es zu Recht Elfmeter für die Füchse. Der gefoulte Spieler selbst schoss den Strafstoß, scheiterte aber am Muskauer Keeper Matthias Mersiovski. Schiedsrichter Frank Domel erkannte jedoch eine zu frühe Bewegung des Keepers und ließ den Strafstoss wiederholen. Aber auch beim zweiten Versuch brachte der Füchse-Stürmer den Ball nicht am Keeper vorbei. In der 23. Minute erhöhten die Parkstädter auf 2:0 durch ein Eigentor von Mychal Monteith. In der 24. und 26. Minute zogen die Muskauer per Doppelschlag durch Sebastian Tadajewski und den Kapitän Christoph Berton auf 4:0 davon. Aber Angst um die Füchse musste man dennoch nicht haben. Mit klugem Forechecking engten sie nun die Angriffsbemühungen der Muskauer ein und kamen selbst zu eigenen Angriffen und auch Torchancen. Nach einer vereinbarten Spielzeit von 35 Minuten wurden die Seiten gewechselt und erneut schlugen die Muskauer Kicker zu. Nach dem 0:5 (45.) wurden die Füchse agiler und auch torgefährlicher. Und Darcy Murphy war es vergönnt, den ersten Füchsetreffer zu erzielen. Nach einer tollen Flanke von Phlip Kuschel nahm der Stürmer den Ball gekonnt im Strafraum an und vollendete zum 1:5. Jetzt ging es fast Schlag auf Schlag. Dem 2:5 durch Daniel Schwamberger (55.) folgte das 6:2 für die Rot Weißen durch Christoph Berton. Zwei Minuten später fiel sogar das 7:2 durch Maik Schorsch. Doch auch die Füchse trafen noch zwei Mal. Philip Kuschel in der 65. Minute zum 3:7, nachdem kurz vorher Daniel Schwamberger mit einem mächtigen Knaller nur die Latte traf. Und in der letzten Spielminute gab es noch einmal Grund zum Füchse-Jubel, als Moritz Rösler den Ball zum 4:7 Endstand ins eigene Netz beförderte. Nach Ende der regulären Spielzeit gab es noch ein Elfmeterschießen, bei dem alle elf Spieler und die Torhüter antraten. Hier erwiesen sich die Füchse als absolut ebenbürtiger Gegner und nach dem 7:7 reichten sich beide Mannschaften freundschaftlich die Hände. Ein gelungener Abend für alle Beteiligten und die Zuschauer, die ihr Kommen keinesfalls bereut haben.

Für die Füchse geht es nun am Montag bis Freitag ins Trainingslager nach Berlin, wo man sich im "Welli" intensiv auf die bevorstehenden Spiele vorbereiten wird. Das erste Training in der weeEisArena wird dann am Samstag stattfinden.

Foto: Moises Mogollones

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