IMMER NOCH SPITZENSPIELE

FÜCHSE BEIM SPITZENREITER UND GEGEN DIE JOKER

Acht Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde in der DEL2 ist die Tabelle endlich wieder bereinigt. Mit dem 3:2 der Ravensburg Towerstars letzten Dienstag in Freiburg stehen nun alle Teams bei 44 absolvierten Matches. Und trotz aller aktuellen Verletzungssorgen sowie den nur zwei Siegen aus den letzten vier Spielen schnuppern unsere Lausitzer Füchse weiter an der Tabellenspitze. Als Dritter liegen die Blau-Gelben nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Frankfurt, der die Unsrigen am Freitag erwartet. Derweil ging es zuletzt auf den Plätzen hinter der Bande regelrecht furios zu. Beispiel Ravensburg: Die Puzzlestädter, nicht nur gefühlt monatelanger Spitzenreiter, kamen zum Jahreswechsel und kurz danach etwas ins Trudeln. Das kostete Jiri Ehrenberger den Job. Da weiß man, welche Ambitionen man bei den Towerstars hegt! Inzwischen schwingt Rich Chernomaz das Zepter bei den Oberschwaben. Rich Chernomaz – diesen Namen verbindet man irgendwie mit Frankfurt. Dort aber quittierte der Kanadier nach der letzten Spielzeit den Dienst und übernahm…….die Nottingham Panthers! Der Platz bei den Briten war frei geworden, weil sich ein gewisser Corey Neilson neu orientieren wollte. Bis Mitte Januar 2019 durfte Chernomaz bei den Raubkatzen arbeiten. Dann wurde er freigestellt – und war so zu haben für den EVR. Nicht uninteressant ist auch die Personalie Kim Collins. Gerade noch war der der Chef der Eispiraten. Und schon steht er in Deggendorf auf der Trainerbank. Die zunehmende Geschäftigkeit jedenfalls verrät untrüglich, dass die crunch time in der DEL2 naht!

Dabei hat es das Restprogramm für die Lausitzer Füchse durchaus in sich. Frankfurter Löwen heißt der nächste dicke Brocken, der aus dem Weg geräumt sein will. Und das haben die Weißwasseraner in dieser Saison noch nicht geschafft. Nur gegen die Hessen blieben die Füchse in dieser Spielzeit sieglos. Und auch die DEL2-Gesamtbilanz gegen die Cracks aus der Mainmetropole ist negativ: Von bisher 19 Aufeinandertreffen gewannen die Ostsachsen nur fünf. Das Torverhältnis von 77:55 drückt die Vorteile des ambitionierten, langjährigen Erstligisten gleichfalls aus. Der hat sich nun auch noch mit David Skokan verstärkt, der gleich in seinem ersten Spiel ein Tor erzielte. In Heilbronn schoss der Slowake, der sich selbst eher als Spielmacher sieht, letzten Sonntag das zwischenzeitliche 4:1 beim 6:3-Auswärtssieg. Mit zuletzt drei Erfolgen in Serie kletterten die Schützlinge von Trainer Matti Tiilikainen zurück auf Platz eins des Zweitligarankings. Top-Scorer ist weiterhin Adam Mitchell, der es inzwischen auf 61 Punkte (21 Tore/40 Assists) brachte. Zum zweiten Mal in Folge wird das Duell der Breitkreuz-Brüder ausfallen. Fehlte beim Frankfurter 2:1 nach Penaltyschießen zuletzt in unserem Bau der Brett, so muss diesmal unser Clarke passen. Das macht die Aufgabe garantiert nicht leichter.

Am Sonntag ab 17 Uhr gastiert dann der ESV Kaufbeuren in der Eisarena. Auch hier lohnt sich ein Blick auf die Vorzeichen. Denn in dieser Spielzeit gewann bei den Duellen der Füchse gegen die Buron Joker stets die Auswärtsmannschaft. Erst blieben die Oberlausitzer mit 6:4 im Allgäu siegreich, dann drehten die Rot-Gelben mit einem 4:2 im Fuchsbau den Spieß um. Am 6. Januar hieß es in der erdgas schwaben arena 5:2 für Blau-Gelb. Soll der Anschluss an die Spitze gewahrt bleiben, dann sollte die Serie diesmal durchbrochen werden. Aktuell sind die Cracks von Andreas Brockmann Fünfter. Die drei letzten Begegnungen gingen allesamt verloren. Mit 79 Zählern liegen die Kaufbeurer aber auch nur drei Punkte hinter unseren Jungs. Deshalb gilt es, im Kampf um das Playoff-Heimrecht so wenig wie möglich Boden zu verschenken. Dass die Spiele zwischen Füchsen und Buron Jokern stets umkämpft waren und sich kein Team besondere Vorteile erarbeiten konnte, verrät ein Blick auf die Gesamtbilanz: Bei einem Torverhältnis von 157:168 gewannen die Unsrigen 26 von 51 Partien. Den Goldhelm beim ESVK trägt Sami Blomqvist mit 59 Punkten (32 Tore/27 Assists). Beim letzten Heimspiel gegen Bayreuth (3:4) beklagten die Allgäuer den Ausfall von acht Spielern…

Derartige Zahlen kennt man auch im Fuchsbau. Dass Olafr Schmidt nun auch zu den Langzeitrekonvaleszenten zählt, wird sich herumgesprochen haben. Für ihn hütet zumindest an diesem Wochenende Maximilian Franzreb das Füchse-Heiligtum. Weil der EHC zudem die Dienste von Maxi Adam, Charlie Jahnke und Vincent Hessler beanspruchen kann und auch Jeff Hayes und Chris Owens wieder ins Line-up rücken, kann Trainer Corey Neilson eine durchaus schlagkräftige Truppe auf’s Eis schicken.

Das Match am Freitag in Frankfurt pfeifen Tony Engelmann und Marc-André Naust.

Am Sonntag gegen Kaufbeuren heißen die Spielleiter Mischa Apel und Fynn-Marek Falten.

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