​ZWEI KELLERDUELLE AM WOCHENENDE

FÜCHSE REISEN NACH HEILBRONN UND EMPFANGEN BAYREUTH

Erst eine lange Auswärtsfahrt – die letzte von drei aufeinanderfolgenden – dann Heimspiel gegen Bayreuth. Das sind - wer hätte das vor der Saison erwartet - zwei Kellerduelle, die Spannung versprechen. Mit den Heilbronner Falken, die ihren Saisonstart komplett vermasselt, sich inzwischen aber ordentlich gefangen haben, kreuzten unsere Füchse bereits dreimal die Schläger. Zwei Siegen (4:3 und 5:1) steht eine Niederlage (2:3 n.P.) gegenüber. Somit spräche erst einmal alles für die Füchse. Aber Heilbronn hat sich stabilisiert und ist ein starkes Heimteam. Und mit Alexander Tonge und Hunter Garlent treffen zudem zwei der drei aktuellen Top-Scorer der Liga aufeinander. Auch Bayreuth, das am Sonntag im Fuchsbau zu Gast ist, ist immer wieder unberechenbar. Erst trotzen sie den Krefeldern zwei Punkte ab um dann mit 3:8 in Ravensburg unterzugehen. Wie auch immer: Für unsere Blau-Gelben wird es ein sehr wichtiges Wochenende. Denn will man die Pre-Playoffs nicht aus den Augen verlieren, müssen beide Mannschaften geschlagen werden. Schaut man sich die Tabelle an, so wären zwei Siege enorm wichtig, denn Crimmitschau empfängt am Freitag in einem weiteren Kellerduell die Selber Wölfe. Der Rückstand der Unsrigen auf Selb beträgt drei Punkte und bei einem ETC-Erfolg könnten die Füchse bei einem eigenen Drei-Punkte-Sieg aufschließen. Das wäre umso wichtiger, da Crimmitschau ebenfalls Rang 10 im Visier hat. Und Bayreuth trifft im Derby auf die Eisbären Regensburg, die punktgleich mit Selb auf Rang 9 liegen. Ob nun hätte, wenn und aber: Dieser Spieltag hat es in sich und es kann viel passieren.

Der Gegner am Freitag - Heilbronner Falken

Die Falken aus Heilbronn konnten bisher an die Leistungen der letzten Jahre noch nicht wieder anknüpfen. Während sie in der Vergangenheit immer um die Play-Offs mitgespielt haben, hinken sie ihren Erwartungen und Möglichkeiten diesmal noch hinterher. Nur Tabellenplatz 13 und 42 Punkte sind sicher nicht der Anspruch der Käthchen-Städter. Zum Vergleich: Vor einem Jahr standen sie nach 39 Spielen auf Rang sieben mit 57 Punkten. Schwachstelle in dieser Saison war bisher die Defensive. Mit 139 Gegentreffern wackelte nur bei den Bayreuth Tigers das Netz öfter. Die Offensive funktioniert dagegen ganz gut. Mit 117 Buden hat man genauso oft getroffen wie z.B. Krefeld – und die sind Siebter. Nachdem nun Jason Morgen zum Jahresende seine Kündigung bekam, übernahm Martin Jiranek die Mannschaft. Auch ein neuer Co-Trainer kam mit Janne Sinkkonen. Doch eine Verbesserung in Sachen Punkteausbeute war bisher Fehlanzeige. Da gibt es wohl viel Arbeit für die Beiden, wenn die Pre-Play-Offs noch erreicht werden sollen. Aus den letzten fünf Spielen gab es nur zwei Zähler für einen Overtime-Erfolg gegen Selb. Nein, es waren keine hohen Niederlagen. Aber die Falken konnten sich nach dem Trainerwechsel ebenso wenig in der Tabelle bewegen wie die Füchse. Was bei denen vom Neckarufer gut funktioniert, ist ihr Powerplay. Da sind sie mit 28,8 % Zweiter in der Liga-Statistik. Wo es hakt? -Beim Unterzahlspiel. Nur 73 % sind sicherlich verbesserungswürdig. Aber bereits fünf Shorthander konnten sie erzielen und sind somit dennoch gefährlich beim Penalty-Killing. Top-Scorer ist Alexander Tonge mit 45 Punkten (15 Tore/30 Assist). Nachdem Judd Blackwater vor Wochenfrist sein Comeback feierte, dürfte er auch gegen „Whitewater“ im Kader stehen. Denn Kenney Morrisson, sein kanadischer Landsmann, wird verletzt ausfallen.

Der Gegner am Sonntag – Bayreuth Tigers

Bayreuth wurde nach dem überraschenden doppelten Punktgewinn zu Hause gegen Krefeld schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Einem 3:8 in Ravensburg folgte ein 2:5 im Tigerkäfig gegen Freiburg. Damit war die Euphorie schnell gebremst. Die Cracks vom Roten Main konnten in den bisherigen zwei Spielen gegen die Füchse nur einen Punkt ergattern. Beim 2:3 n.V. in Weißwasser führten die Oberfranken sogar bis zur 58. Minute. Erst dann erlöste Maxi Adam den Füchse-Anhang und die Mannschaft mit dem Ausgleich, den Hunter Garlent in der Overtime zu einem Sieg ummünzte. Die Wagnerstädter sind dennoch unberechenbar. An einem guten Tag können sie jede Mannschaft an den Rand einer Niederlage bringen. Bei den Tigers eine Einschätzung über Stärken oder Schwächen niederzuschreiben, ist schier unmöglich. Mit 84 erzielten Toren haben sie den schwächsten Angriff und mit 151 Gegentreffern die löchrigste Defensive. Daher stehen sie auch auf Platz 14 mit nur 26 Punkten. So sind die Chancen auf einen Platz unter den ersten zehn eigentlich nur noch theoretischer Natur. Dem Vernehmen nach laufen in Bayreuth deshalb bereits die Vorbereitungen auf die Playdowns. Mit Ville Järveläinen ist der Top-Scorer der letzten Saison auch der beste seiner Mannschaft in der aktuellen. 14 Tore und 21 Vorlagen machen zusammen 35 Punkte. Da läuft der Flügelflitzer seiner alten Form arg hinterher. Und dass der kleine Finne in dieser Saison Ladehemmungen hat und an seine Werte aus der letzten Spielzeit bisher nicht anknüpfen konnte, mag vielleicht ein weiterer Grund für die bisher unbefriedigende Saison der Tigers sein. Bereits 29 Tore und 53 Scorerpunkte insgesamt kamen zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison auf sein Konto. Während er 2020/2021 in den vier Begegnungen gegen die Oberlausitzer drei Tore erzielen konnte, traf er heuer bisher noch nicht. Aber das bisherige Abschneiden der Oberfranken an der #20 festzumachen, wäre völlig daneben. Es kommt diesmal viel Unpassendes zusammen. Im Tor machte Olafr Schmidt bis zu seiner Verletzung einen guten Job, wurde aber immer wieder von seinen Vorderleuten ziemlich allein gelassen. Auch Lukas Steinhauer gibt sein Bestes, steht jedoch oftmals auf verlorenem Posten. Mit der Verpflichtung von Brandon Halverson läuft es zwar besser, aber nicht gut. Nun ist der Amerikaner auch noch angeschlagen. Überhaupt war personell bei den Oberfranken einiges los. Erst gab es das kurze Engagement von Joey Luknowsky, der kam und wieder ging. Dann wurde Verteidiger Pascal Grosse aus Duisburg geholt und im Januar stieß mit Simon Gnyp ein weiterer Defensivspieler vom ERC Ingolstadt zur Mannschaft. Die beklagt aktuell jede Menge verletzte und erkrankte Cracks. Zeitweise zierten zehn Namen die Ausfallliste. Beim 2:5 gegen Freiburg fehlten noch Garret Pruden, Lukas Steinhauer, Paul Fabian und Sami Blomqvist.

Der Füchse-Check

Head-Coach Petteri Väkiparta kann etwas durchatmen. „Gestern hatten wir frei und die Regeneration kam zum richtigen Zeitpunkt. Heute hatten wir schon eine Eishockeymannschaft auf dem Eis.“ Was er damit meint, dürfte klar sein: Das Lazarett lichtet sich. Mit Kristian Blumenschein und Dominic Bohac kehrten zwei Verteidiger zurück, die verletzungsbedingt pausieren mussten. Auch Jan Bednar war bei der Mannschaft; ob er aber am Wochenende schon spielen kann, bleibt abzuwarten. Geht man nach den defensiven Leistungen der letzten Spiele, so sah das gar nicht schlecht aus. Da haperte es eher offensiv. Aber auch da gibt es gute Neuigkeiten. Kapitän Clarke Breitkreuz wird am Wochenende wieder zur Verfügung stehen und auch Kevin Handschuh ist nach seiner Erkältung zurück. „Wir hatten heute ein gutes Eistraining und die Vorfreude auf die Spiele ist schon groß“, so der Cheftrainer nach der Eiszeit. „Das Spiel in Heilbronn am Freitag wird ein guter Test für uns , wie stark die Mannschaft mental ist und ob die Einstellung stimmt. Wir müssen einfach weiter so spielen, wie in den letzten zwei Spielen. Wir müssen uns konzentrieren, die richtigen Dinge zu tun und alles reinwerfen.“ Das gilt natürlich für beide Wochenendmatches. Nach der langen Rückreise aus Heilbronn wird die Mannschaft am Samstag gut regenerieren müssen, um für das wichtige Spiel am Sonntag gegen Bayreuth optimal vorbereitet zu sein. „Endlich haben wir nach drei Auswärtsspielen wieder ein Heimspiel und wir hoffen wieder auf die großartige Unterstützung unserer Fans. Das gibt uns einen unheimlichen Push. Vielleicht kommen ja auch nach Heilbronn ein paar Fans mit. Wir wollen aber Schritt für Schritt machen. - Erst kommt Heilbronn, gegen die wir gut ins Wochenende starten wollen, und dann empfangen wir Bayreuth.“ Damit können die Füchse also für das kommende Wochenende nach langer Zeit wieder einmal aus den sogenannten (fast) „Vollen“ schöpfen. Vom Kooperationspartner aus Berlin werden Eric Hördler, Marco Baßler, Kevin Handschuh. Korbinian Geibel und Nikita Quapp im Lineup stehen. Ilija Fleischmann wird in Hamburg gebraucht und auch Marlon Braun und Norwin Panocha sind in Berlin. Goldhelmträger Hunter Garlent konnte auch im letzten Spiel punkten und bringt es mittlerweile auf 45 Scorerpunkte (22 Tore /23 Assist). Damit ist er gemeinsam mit Alex Tonge (Heilbronn) und Marcel Müller (Krefeld) punktgleich auf Rang eins. Das Rezept für ein erfolgreiches Wochenende ist einfach: Man müsste jeweils nur ein Tor mehr schießen, als der Gegner…

Das Spiel am Freitag in Heilbronn beginnt um 19.30 Uhr und die Partie am Sonntag im Fuchsbau um 17.00 Uhr. Beide Spiele werden wie gewohnt von Sprade TV, Radio WSW und dem Füchse-Liveticker übertragen

Foto: Thomas Heide

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