menu logo Netzathleten search
Tickets

Achter Derbysieg gelingt nicht - 10 starke Minuten waren zu wenig

12.02.17 16:54 | Barthel /Lückerath
© Thomas Heide

Dresdner Eislöwen - Lausitzer Füchse 5:2(2:2;2:0;1:0)

Das letzte Sachsenderby der Hauptrunde führte heute Nachmittag die Dresdner Eislöwen als Tabellenvierten und die Lausitzer Füchse als Tabellenfünften zusammen. Zusätzliche Brisanz steckte im Spiel, weil die Gäste aus Weißwasser bereits alle 7 bisherigen Derbys gewonnen hatten. "Keine (M)Acht den Füchsen" - stand auf einem Banner der Dresdner Fans. Bei den rund 400 Lausitzer Anhängern war zu lesen: "Macht den Sack zu!" Für Spannung war also gesorgt.

In den ersten 10 Minuten beherrschten eindeutig die Gäste das Spiel Geschehen. Zwei schnelle Tore durch Svoboda(2.) und Palka(9.) brachten die Füchse in Vorhand. Danach verloren die Gäste aber ihre Linie und kassierten noch im ersten Drittel den Ausgleich. Durch einen Abstauber von Kruminsch(11.) und einen Sonntagsschuss von Rupprich(16.) ging es mit 2:2 in die erste Drittelpause.

Die Hoffnung, dass die Gäste im Mittelabschnitt an die Anfangsphase anknüpfen würden, erfüllte sich bei den mitgereisten Fans nicht. Die Gastgeber nutzten den Schwung des Ausgleichs zu zwei weiteren schnellen Treffern. Sacher(22.) und wieder Rupprich(26.) brachten die Hausherren mit 4:2 in Führung. Trainer Hannu Järvenpää nahm danach eine Auszeit und konnte damit wieder Ordnung in seine reihen bringen. Sie verhinderten fortan weitere Gegentreffer und kamen wieder besser uns Spiel. Die Hausherren reagierten auf die veränderte Spielweise der Lausitzer und verstärkten ihre Defensive. In der 34.Minute wurde Andre Mücke bereits zum zweiten Mal von einem gegnerischen Stock im Gesicht getroffen. Auch für diese Aktion gab es trotz Proteste keine Strafzeit gegen Dresden.

Im Schlussdrittel zeigten die Lausitzer Kampfgeist, versuchten das Abwehrbollwerk der Hausherren zu umspielen, konnten aber Torhüter Nastiuk nicht mehr überwinden. In der Schlussphase nahm der Füchse-Coach seinen Keeper vom Eis, als bereits eine Strafe bereits gegen Dresden angezeigt war. Einen verloren gegangenen Puck nutzten die Hausherren zum Empty Net Goal in der 58. Minute. Danach gab es noch einige Rangeleien, die den Teams Strafminuten einbrachten.

Am Dienstagabend empfangen die Lausitzer Füchse um 19.30 Uhr die Kassel Huskies. Alle Frauen bekommen am Einlass ein Glas Sekt, denn es ist Valentinstag.