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Internat |
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Um den Nachwuchsspielern des Eissports Weißwasser e.V. eine optimale
Eishockey-Ausbildung zu gewährleisten, besteht für auswärtige Spieler die
Möglichkeit im Internat zu wohnen. Das Internat befindet sich in den
Räumlichkeiten des Hotels „Kristall“ in Weißwasser. Dieses ist das Partnerhotel
der „Lausitzer Füchse“ und des Eissport Weißwasser e.V.. Es ist komfortabel
eingerichtet und liegt sehr zentral. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß ist in
kürzester Zeit die Eishalle als auch die Schule sicher und bequem zu erreichen.
Die Kosten, die von den Eltern und Spielern selbst getragen werden müssen,
liegen bei einem Einzelzimmer bei 300 Euro, bei der Unterbringung im
Doppelzimmer bei 200 Euro pro Person. Im Preis enthalten ist neben der
Übernachtung ein reichhaltiges Frühstücksbüfett und Abendbrot. Jedes Zimmer hat
einen Internetanschluss. Ein Gemeinschaftsraum mit eingerichteter Küche
vervollständigt das Angebot.
Die verantwortlichen Trainer des Eissports Weißwasser planen und organisieren
ihre Trainingspläne in Abstimmung mit dem Unterricht. Darüber hinaus halten sie
einen engen Kontakt mit dem Spieler, dem Elternhaus und der Schule. Im Moment
ist der Eissport bemüht einen erfahrenen Pädagogen im Projekt zu integrieren.
Denn neben der sportlichen Entwicklung eines jeden Spielers darf ein keinen Fall
die schulische Entwicklung vernachlässigt werden.
Derzeit wohnen sieben Nachwuchs-Spieler im Hotel.
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| Rotaryklub Weißwasser unterstützt ESW-Nachwuchs |
Lausitzer Rundschau vom 22.03.2010
Die ESW-Schüler spielen am Wochenende um den Aufstieg, derweil die Jugend schon durch ist mit ihrer Spielserie. In beiden Teams spielen Jungs, die in Weißwasser ein Zuhause auf Zeit gefunden haben.
„Es ist wirklich gut hier, einfach alles, von den Zimmern bis zum Essen“, meint Tom Brezina. Nick Mertinke kann ihm nur beipflichten. Zudem sei das ESW-Internat gut gelegen, so dass man Schule und Sport gut miteinander verbinden kann. „Gut finde ich auch, dass uns die Familie Riehle hilft, dass wir uns gemeinsam Regeln aufgestellt haben“, so der 16-Jährige. Gemeinsam mit dem 15-jährigen Tom Brezina spielt er im Team der ESW-Jugend. Sportlich lief es gut für das Team in der Bundesliga, und die beiden Jonsdorfer möchten auch gern weiter an dieser sportlichen Erfolgsgeschichte mitwirken. Genau wie Sven und Eric Rutsatz auch Chemnitz, Axel Heise aus Halle und Tristan Schwarz aus Weiden. Sie alle haben hier ein Zuhause auf Zeit gefunden.
Sechs Jungs bilden derzeit die Bewohnerschaft des ESW-Internats. Und dieses befindet sich in der ersten Etage des Hotels „Kristall“. Wie es sich so lebt im Internat, davon haben sich in dieser Woche Mitglieder des Rotaryclubs Weißwasser überzeugt, die seit Sommer letzten Jahres das Projekt unterstützen. „Uns liegt die Nachwuchsarbeit des ESW sehr am Herzen. Wir haben bisher die Anschaffung neuer Sportgeräte oder von Ausrüstungsgegenständen unterstützt. Nun zum ersten Mal dieses Internat. Das soll keine Eintagsfliege sein“, spricht Andreas Fuhrmann für seine Mitstreiter. „Und wir tun es auch für Weißwasser, für die Stadt“, meint Dr. med. Lutz Buschmann. Zum einen mache ein solches Internat ja auch für Weißwasser von sich reden, zum anderen bestehe die Hoffnung, dass der eine oder andere Jugendliche nicht nur auf Zeit in Weißwasser bleibt. „Sondern sich vielleicht einmal hier niederlässt“, so Buschmann.
Die Rotaryclub-Abordnung findet jedenfalls, dass die 2650 Euro, mit denen sie die Unterbringung bezuschusst, gut angelegtes Geld ist. Und Jürgen Hanke, Leiter der ESW-Geschäftsstelle, kann das nur dick unterstreichen. Denn um gut mitspielen zu können, bedarf es guter Mitspieler auf dem Eis. „Zu früheren Zeiten war das kein Problem, als es noch mehr Kinder gab und auch mehr Kinder, die Eishockey gespielt haben“, so Hanke. Deshalb sei man froh, Internatsplätze anbieten zu können, um Spieler von auswärts für Weißwasser begeistern zu können. Und die, die da sind, schwärmen nun vom Internat der kurzen Wege, ideal zwischen Eisstadion und Schulen gelegen. „Das Interesse an unserem Internat wächst“, weiß Hanke. Und so wartet man gespannt auf das Sichtungscamp bei Sommereis, wo mancher auswärtige Gast sein Können zeigen will. „Auf maximal zehn Internatsplätze könnten wir erhöhen“, erklärt Hanke beim Besuch der Rotarier.
Damit könnte auch Christina Piche, Chefin des Hotels „Kristall“ leben. Sie unterstützt übrigens das Internat-Projekt, indem sie das Frühstück für die Nachwuchs-Cracks sponsert.
Beim Thema Internat mussten aber alle Seiten lernen. Denn die Jungs, im Alter zwischen 13 und 16 Jahren, und auch sich allein gestellt, mussten Freiheit, Schule und Sport unter einen Hut bringen. Margitta und Klaus Riehle – „Auch Eishockeyverückte und ehemalige Pädagogen“, so Hanke – haben die Hausaufgabenbetreuung der Jungs übernommen und vorher gemeinsam mit ihnen Regeln aufgestellt sowie beim Zeitmanagement gewisse Anstöße gegeben. In der Konsequenz haben die Jungs die Fernseher aus den Zimmern geräumt.
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| letzte Änderung: 22.03.2010 10:35 Uhr |
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