Bis 1990 trug Dynamo Weißwasser seine Heimspiele im Wilhelm-Pieck-Stadion aus. Die Freiluftarena war in den 1950er Jahren erbaut worden, viele Einwohner hatten mit Hand angelegt.
1990 wurden die zwei Vereine der DDR-Oberliga in die Eishockey-Bundesliga aufgenommen, deren Ansprüchen aber das Freiluftstadion nicht genügte. In Windeseile wurde die benachbarte Trainingshalle für den Ligabetrieb umgebaut.
1992 gab es einen ersten Dreistufenplan, abgestimmt mit dem zuständigen Bundesministerium. Der Plan sah vor, zuerst Kältetechnik, Lüftung und Eispiste der vorhandenen Halle zu sanieren. Danach sollte das Freiluftstadion zur geschlossenen Arena umgebaut werden, zum Schluss dann die jetzige Spielhalle zum Trainingsgebäude. Verwirklicht wurde für etwa 5,4 Millionen Mark nur die erste Stufe des Plans.
1998 wurde für etwa 700000 Mark das Dach der Eishalle saniert, 2000 folgten Maßnahmen zum Brandschutz zur Sicherung der Halle als Versammlungsstätte.
Bis 2007/08 passierte aus Kostengründen nicht viel, dann wurden Varianten verglichen: Sanierung der Halle oder Neubau mit Erhalt von Teilen des Freiluftstadions oder kompletter Neubau? Die Entscheidung fiel für den kompletten Neubau. Den Auftrag für die Planungsleistungen erhielten die Architekten der Firma asp aus Stuttgart.
Im Oktober 2010 begann der Abriss des Freiluftstadions, von dem im Februar 2011 nichts mehr zu sehen war.
Im Februar 2012 begann der Neubau. |