Zu einer symbolträchtigen Zeremonie mit großen Worten geriet am gestrigen Mittwoch die Grundsteinlegung für das neue Eissport-Stadion in Weißwasser. Neben geladenen Gästen kamen auch viele Einwohner der Stadt.
Wolfgang Voigt und seine Frau Dora aus Weißwasser hatten sich den Tag im Kalender vorgemerkt. "Das ist ein historisches Ereignis für die Stadt", sagte der Senior mit dem Foto-Apparat in der Hand am Rand der Baugrube. Sein Nebenmann Manfred Richter sah es nicht anders: "Die Stadt braucht das Stadion. Es wird sie voranbringen." Wie Richter und Voigt genossen auch viele andere Weißwasseraner den Blick hinunter, wo sich die Umrisse von Eisfläche und Tribüne erkennen ließen.
Mitten auf der künftigen Eisfläche traten wenig später die vier Redner ans Pult. Von einem schönen Tag in und für Weißwasser sprach CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich und erinnerte gern daran, dass der Freistaat "das Aushängeschild der Stadt" mit einer Zweidrittelförderung von zwölf Millionen Euro unterstützt. In einer mehr als zweitligareifen Arena könnten die Füchse ihre zuletzt gute Platzierung sicher noch ausbauen. Fast noch wichtiger sei, auch etwas für den Eishockey-Nachwuchs und Breitensport zu tun.
Dimitri Kogios vom beauftragten Architektenbüro aus S |