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Auch im Rückspiel bezwingt Weißwasser die Preussen
Es ist vollbracht! Die Schülermannschaft des ES Weißwasser ließ sich auch im letzten Saisonspiel nicht aufhalten und machte den Aufstieg in die Bundesliga-Nord Gruppe A endgültig perfekt. Mit dem 3:1 (1:0,1:1,1:0) bei den Preussen Juniors Berlin krönten die jungen Spieler eine grandiose Saison!
Bis es am vergangenen Wochenende endgültig soweit war, lag noch einmal eine Menge Arbeit vor den Jungfüchsen. Ihre tadellose Einstellung half den Spielern den letzten Schritt auf dem Aufstiegsweg zu gehen. Denn es mussten im Vorfeld nicht viele Worte verloren werden, die Preussen nach dem guten Hinspiel nicht zu unterschätzen. Wie wichtig der wache Geist und das willige Fleisch war, zeigten gleich die Anfangsminuten.
Die Preussen legten los, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Gastgeber versuchten alles, um dem Spiel und die Relegation zu ihren Gunsten zu entscheiden. Demgegenüber hatte Weißwasser zunächst große Anpassungsprobleme mit der ungewohnten Spielfläche im Hangar 3 des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Diese ist schmaler, dafür etwas länger, was den nordamerikanischen Eisflächen sehr Nahe kommt. Darauf abgestimmt war das Angriffsverhalten der Preussen: Scheibe tief gespielt und Vollgas im Forechecking, um Unordnung im Verteidigungsdrittel zu stiften. Dies bereitete über die gesamte Spielzeit mehr Probleme, als es den Aktiven vor und hinter der Bande lieb war. Den eigenen Kasten zu vernageln und erneut die Big Points, vor allem stets zum richtigen Zeitpunkt, zu setzen, unterstützte den aufopferungsvollen Kampf unseres Nachwuchses. Denn es gab einige Spieler die sprichwörtlich mit letzter Kraft das Saisonfinale bestritten, zudem wirkte nun doch die Matchstrafe aus dem letzten Vorrundenspiel nach.
Für Trainer Torsten Hanusch war der Zusammenhalt auf und neben dem Eis der Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg, denn „einige Kontrahenten hatten mit Sicherheit ebenso viel Talent in ihren Reihen und konnten - mit Ausnahme von Dresden - in aller Deutlichkeit distanziert werden. Darauf können die Jungs wirklich Stolz sein!“ Natürlich gehört der Erfolg in erster Linie der Mannschaft und ihrem Trainer, unterstützenden Übungsleiter sowie Mannschaftsleiter und Betreuern. Allerdings gilt allen Beteiligten, die sich um die kleinen Mosaiksteine einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit kümmern, ein herzliches Dankeschön. Jeder Einzelne - ob den vielen Fahrern des Trainings-Shuttle, den Internatsmitarbeitern, der Schulbetreuung, der Geschäftsstelle und dem Vorstand - sollten eine Bestätigung um ihre Arbeit erfahren.
Besonders möchte sich die sportliche Leitung bei den Eltern der Sportler bedanken, weil über eine Saison viel Zeit, Geduld und nicht zuletzt Geld in den Sport der Sprösslinge investiert wird und sie die Belange der Mannschaft zu jeder Zeit bedingungslos unterstützten!
Mit dem Ende dieser Saison wirft die neue Spielzeit natürlich ihre Schatten voraus. Bereits die beiden Relegationsspiele gaben einen Fingerzeig wie hoch die Trauben in der Gruppe A der BL-Nord hängen. Schließlich forderten die Preussen die ganze Qualität des ESW-Kaders und waren selbst abgeschlagenes Schlusslicht in dieser Saison. Der Verein ist also an zwei Fronten gefordert: Die Quantitative und Qualitative Verbesserung des Trainingsalltages, muss durch das gesamte Trainer- und Übungsleiterteam garantiert sein. Zudem benötigt man für die anstehenden Aufgaben einen größeren und in der Spitze breiteren Kader. Das Sichtungscamp auf das Sommereis zu verlegen, war dahingehend hoffentlich kein zu optimistisches Unterfangen. Der Verein ist gefordert die Rahmenbedingungen zu schaffen und die Sportler permanent an ihrer Leistungsentwicklung zu arbeiten.
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| 01.04.2010 18:58 Uhr | Sven Kuschel | 3036x gelesen |
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