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Die Bambini belegen beim diesjährigen Veolia-Cup in Dresden einen respektablen 4.Platz von 10 teilnehmenden Mannschaften. Die von Hardwig Schur, Torsten Schwarz und Michael Riedel trainierte Mannschaft traf in der Vorrunde auf die Teams von Eisbären Berlin, Frankfurt Lions, HC Decin und Sparta Prag.
Im Auftaktspiel, des über 2 Tage dauernden Turniers, spielte man gegen die Frankfurt Lions. Ein klarer Sieg von 5:1 sorgte für einen guten Turnierstart und nun wollte man in der zweiten Begegnung gegen die Eisbären aus Berlin so weiter machen. Doch diesmal hatten die Spieler aus Berlin etwas dagegen. In einer Partie auf Augenhöhe hatten die Eisbären am Ende der 2 mal 18 min. die Nase vorn und konnten wenn auch knapp aber verdient mit 3:1 gewinnen.
Nach dem Mittagessen und einer kurzen Ruhepause sollten die Jungfüchse an das erfolgreiche Turnier in Liberec anknüpfen, denn der Spielgegner war auch diesmal der HC Decin. 7:1 für die Jungfüchse, auch diesmal waren die Spieler aus Decin den Füchsen unterlegen.
Zum Abschluss des Tages hieß der Spielpartner Sparta Prag. Die junge Mannschaft aus der Tschechischen Hauptstadt hatte ihre Begegnung gegen Frankfurt 2:9 verloren, gegen HC Decin 7:0 gewonnen und gegen die Eisbären ein 4:7 erreicht. Zwar verloren aber 4 Tore müssen gegen die Eisbären erst mal geschossen werden. Unsere Mannschaft sollte also gewarnt sein. Nach wechselndem Spielverlauf konnten wir doch klar mit 7:2 gewinnen. Wir standen nun als Zweiter der Vorrunde Gruppen B fest und sollten am nächsten Tag gegen den ETC antreten.
Nach kurzem aber erholsamem Aufenthalt im KIM Hotel im Park waren unsere Spieler heiß auf die Piraten vom ETC. Es dauerte 4 Wechsel, dann war der Bann gebrochen. Ab dann schlug der Puck regelmäßig im Piratennest zum Endstand von 12:2 für die Jungfüchse ein.
Im anschließenden Match gegen den Gastgeber entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit Vorteilen für Dresden. Gerade unser 1.Reihe wollte hier gar nicht funktionieren. Schnell gehen die Eislöwen in Führung, doch unsere 3.Reihe mit Max Wende lässt uns noch mal hoffen und verkürzt auf 5:3. Torwart raus und 5.Feldspieler aufs Eis, vielleicht geht noch was. Aber Spielunterbrechungen führen zu keiner neuen Torchance. Endstand 5:3 für Dresden.
Im anschließenden Spiel gegen HC Letnany wollten wir noch gewinnen um eventuell doch noch ins Finale einzuziehen. In einem umkämpften Match konnten wir uns am Ende 6:2 durchsetzen. Nun begann das große Warten auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften. Sollten die Eisbären noch Punkte lassen gegen HC Letnany oder nicht? Zwischenzeitlich sah es fast so aus, denn Letnany war in Führung gegangen. Doch am Ende hatten die Eisbären 7:4 gewonnen und nach einem 4:4 gegen den ETC standen die Eisbären als Finalteilnehmer fest.
Uns blieb nur das kleine Finale und wieder gegen den ETC. Die hatten sich in ihrer letzten Partie gegen die Frankfurt Lions mit 4:3 durchgesetzt. Herr Schur beschwört die Mannschaft sich nicht von dem morgendlichen 12:2 täuschen zu lassen. „Der ETC ist immer wieder bereit uns ein Bein zu stellen.“ spricht er auf die Spieler ein. Die Befürchtungen sollten sich aber bestätigen. Der Spielverlauf nahm keine gute Entwicklung. Das Team schaffte es nicht den Puck im Piratentor zu versenken und die Crimmitschauer tauchten immer öfter vor dem Füchsetor auf. Und es kam wie es befürch-tet wurde. Der ETC ging in Führung und die Angriffe der Jungfüchse wurden immer ungeordneter. Am Ende gewannen die Eispiraten das Spiel mit 3:1.
Ein enttäuschender Abschluss für unsere Mannschaft, nach guten Spielen an beiden Tagen belegt unsere Mannschaft damit den 4.Platz beim SRD-Veolia-Cup 2010.
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| 25.03.2010 17:12 Uhr | Michael Riedel | 1358x gelesen |
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