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3:0 und 6:2 Erfolge über die „Roten Teufel“ aus Bad Nauheim
Am abschließenden Wochenende der Schüler Bundesliga Vorrunde ging die Schülermannschaft, mit den beiden Heimsiegen über den EC „Rote Teufel“ Bad Nauheim, den endgültigen Schritt in Richtung Staffelsieg der BL-Nord Gruppe B.
Als Klassenprimus trifft die Mannschaft an den kommenden Wochenenden in zwei Relegationsspielen auf den Nachwuchs des ECC Preussen Juniors Berlin, der seinerseits den 6. Platz in der BL-Nord Gruppe A einnahm. Das erste Aufeinandertreffen findet am Samstag (20. März 2010) ab 18:00 Uhr im Weißwasseraner Fuchsbau statt.
Alle Eishockeyfans sind herzlich eingeladen, die jungen Spieler um Kapitän Richard Rentsch in ihrem großen Traum vom Aufstieg zu unterstützen und durch ihr Erscheinen in der Eishalle dem „Spiel des Jahres“ einen ansprechenden Rahmen zu geben!
In den Relegationsspielen dürfte dann ein anderer Auftritt der Mannschaft zu erwarten sein. Denn gegen die Kurhessen pendelte die Leistung zwischen übernervös und fehlender Anspannung hin und her. In Frage stand die Punktverteilung zwar nicht, dennoch nehmen sich die 3:0 (1:0,2:0,0:0) und 6:2 (3:0,1:0,2:2) Erfolge bescheiden aus, zieht man die Hinspielergebnisse (10:0, 13:0) in Betracht. Unter welcher Anspannung sämtliche Akteure standen, zeigte der Sonntag, als man befreit aufspielte. Umso ärgerlicher dann „der Vorfall“ mit der Pausensirene in der 40. Minute, den außer eines Schiedsrichters so richtig keiner registrierte. Ein ESW-Akteur schlenzte den Puck in Richtung zweier raufender Akteure, was ihm eine Matchstrafe einbrachte! Diese kleine Unbeherrschtheit unterlief ausgerechnet einem Leistungsträger, was die ganzen Angelegenheit im Hinblick auf die Relegationsspiele noch ärgerlicher werden lässt.
Trainer Torsten Hanusch hieß den Lapsus seines Spielers naturgemäß nicht gut, bemängelte aber das unverhältnismäßig hohe Strafmaß angesichts dieses „Schüsschen“. Zumal er selbst im Gästetrainer einen Fürsprecher fand. „Auswärts mal härter angepackt zu werden, nimmt man bis zu einen gewissen Punkt hin, obwohl wir in dieser Saison auch viele ausgewogene Schiedsrichterleistungen hatten. Aber wir erleben in der eigenen Halle häufiger, dass einige Schiedsrichter unsere Jungs schneller und härter bestrafen, als es nötig wäre, kann ich in der Form nicht länger ruhig hinnehmen. Meine Jungs sollen nicht bevorzugt werden, aber die Unparteilichkeit auf ihrem Rücken zu dokumentieren, gibt's in dieser Form kein zweites Mal in Deutschland!“, ließ er kaum ein gutes Haar an der pfeifenden Zunft aus der Lausitz.
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| 16.03.2010 16:48 Uhr | Sven Kuschel | 1128x gelesen |
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