Es ist großes Glück als Fuchs noch eine Karte im Dresdner Eislöwenbau zu ergattern. Denn wahrscheinlich – um endlich mehr Stimmung bei den Dresdnern im Bau zu haben – ist uns Füchsen einfach mal wieder ein Fanblock geklaut worden. Sicherlich spielt das liebe, gute Geld in Dresden auch eine gewichtige Rolle. Wie auch immer. Ausverkauft! Und viel mehr Löwen-Trikots wanderten mit ihren Eigentümern durch die Arena.
Macht nichts. Die Fans, die am Donnerstag im Betonklotz der Dresdner zu hören waren, das waren nicht etwa die Massen an Dresdner Eishockeyfans. Nein! Das waren ganz klar die Weißwasseraner, die den Ton angaben. Sogar im Super-Dresdner Fanblock in der Nordkurve waren da die Rufe der Landeshauptstädter ein kleines Säuseln im Vergleich zu den Gesängen der Füchse-Fans. Aber so sind wir. Es gab selten Momente, in denen die Füchse verstummten. Wir sind die besseren Fans!
Dass es am Ende doch nicht klappte mit dem Sieg, lag natürlich nicht an uns Weißwasseranern. MacDonald hat einen Super-Job gemacht. Schieben wir es also auf den Schiedsrichter, der eine gute Stunde zu spät im Löwenbau antanzte. Was haben wir aushalten müssen in den 60 Minuten! Grölender Gesang vom Anheizer mit dem Mikro. „Griechischer Wein“ – ja, den hätten wir gebraucht, um diesen Moderator auszuhalten. Bitte so einen singenden Anheizer nicht in Weißwasser! Danke! Wir waren die besseren Motivatoren für die Dresdner. Wir wollten den Löwen für das Derby am 17. November nicht den Spaß klauen. Dann geht es zur Sache und wir werden sehen, ob Füchse nicht doch viel gewitzter sind auf dem Eis als die Löwen. Und auch an euch Schwenninger: Man sieht sich wieder! |